Abschluss der Internationalen Islam-Konferenz

16. November 2005, 14:42
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Abschluss-Diskussion mit Patriarch Bartholomaois, Kardinal Schönborn, Großmufti Hassoun und Rabbi Schneier

Wien - Die internationale Konferenz zum Thema "Islam in einer pluralistischen Welt" geht heute, Mittwoch, in Wien zu Ende. An der Podiumsdiskussion über "Kulturen im Konflikt und im Dialog" werden prominente Vertreter der drei großen monotheistischen Religionen teilnehmen - der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I., der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn, der Großmufti von Syrien, Ahmad Bader Hassoun, und Rabbi Arthur Schneier, Präsident der New Yorker "Appeal of Conscience Foundation". Die hochrangig besetzte Veranstaltung hat drei Tage lang Spitzenpolitiker, Theologen und Experten in Wien versammelt.

Am Dienstag hatten unter anderen die Präsidenten Afghanistans, Hamid Karzai, und des Irak, Jalal Talabani, im Plenum gesprochen, am Eröffnungstag hatte der frühere iranische Präsident Mohammad Khatami, das Wort ergriffen. Die Diskussionen erlangten vor dem Hintergrund der jüngsten islamistischen Anschläge im Nahen Osten und den Jugendkrawallen unter Frankreichs Immigranten ungeahnte Aktualität. Die Staatschefs Afghanistans und des Irak nützten die Gelegenheit, über Fortschritte bei Demokratisierung und Wiederaufbau ihrer Länder zu berichten. (APA)

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