Demokratie und Hoffnung statt Hass und Verbitterung

17. November 2005, 11:58
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Bush nennt Kernziele für Terrorismusbekämpfung

Anchorage/Tokio - Demokratie und Hoffnung statt Hass und Verbitterung im gesamten Nahen Osten sind nach Meinung von US-Präsident George W. Bush im Kampf gegen den Terrorismus unabdingbar. Er nannte auf dem Weg nach Japan im Rahmen einer Asienreise am Montag in Anchorage (Alaska) fünf Kernziele für diesen Kampf.

Abgesehen von der Demokratie-Förderung im Nahen Osten betonte er die Entschlossenheit der USA, Terror-Netzwerke rigoros zu bekämpfen, ihnen die Kontrolle über neue Staaten zu verwehren, "gesetzlose Regime" zu bestrafen, die Terroristen unterstützen, und ihnen Massenvernichtungswaffen zu verwehren.

Asiatisch-Pazifische Wirtschaftskooperation

Bush traf zum Auftakt einer achttägigen Asienreise am Dienstag in Kyoto ein, wo er am Mittwoch mit dem japanischen Ministerpräsidenten Junichiro Koizumi unter anderem über die Lage im Irak sprechen will. Japan beteiligt sich dort mit 600 Soldaten an den multinationalen Streitkräften. Bevor der US-Präsident am Samstag nach China reist, wird er in Südkorea am Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftskooperation (APEC) teilnehmen.

In Anchorage verteidigte sich Bush auch erneut vehement gegen Kritik, er habe die USA unter Vortäuschung falscher Tatsachen in den Irak-Krieg geführt. Die Demokraten werfen dem Präsidenten vor, den Krieg längst beschlossen und die Erkenntnisse der Geheimdienste anschließend als Rechtfertigung aufgebauscht zu haben. (APA/dpa)

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