Caritas: Der Bund muss jetzt endlich handeln

15. November 2005, 15:09
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Küberl: Kosten dürfen nicht auf Trägerorganisationen umgewälzt werden

Wien - Caritas-Präsident Franz Küberl hat das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes zum Verpflegsgeld für Zivildiener begrüßt. "Es ist gut, dass jetzt endlich die Grundlage für eine umfassende politische Klärung der Zivildienerverpflegung am Tisch liegt." Gleichzeitig sieht er die "Verantwortung für die Reparaturarbeiten eindeutig bei der Bundesregierung". Klar sei, dass die Kosten nicht auf die Trägerorganisationen umgewälzt werden dürfen, betonte Küberl in einer Aussendung.

Die Sicherstellung des Zivildienstes sei ebenso wie die des Wehrdienstes eine öffentliche Aufgabe. Küberl: "Der Bund ist hier gefordert, den Rahmen zu regeln und auch die Finanzierung sicher zu stellen." In der Caritas sind derzeit über 400 Zivildiener beschäftigt; sie bekommen sechs Euro Verpflegungsgeld täglich. (APA)

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