150 heimische Tauschbörsen-User zahlen Schadenersatz an Musikwirtschaft

von Redaktion  |  28. Mai 2008, 15:20

Ein Jahr der "Aktion scharf" - Verband der österreichischen Musikwirtschaft IFPI zieht positive Bilanz

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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Florian Wirth
25.10.2006 20:24
IFPI - Rechtsorgan?

Hat die IFPI eigentlich irgendwelche rechtliche Vorraussetzungen, dafür hier IT-User zu überwachen, rück zu verfolgen und ähnliches? Praktisch muss mein Datenverkehr überwacht werden, um zum Entschluss zu kommen, dass ich downloade. Was noch immer nicht bedeutet, dass ich damit gegen das UG verstoße. Wie finanziert sich dieser Verein eigentlich? Ich finde diese Selbstjustiz und dieses Sheriffspielen in einem demokratischen Staat als unangebracht. In etwa wie Nachbarn die alle 5 Minuten bei der Polizei anrufen und irgendwen anzeigen. Meine Frage also: Wie kommen sie zu den Daten? Wie beweisen sie dass ich das UG verletze? Ich bezweifle, dass da alles mit rechten Dingen vorgeht und diese Beweise rechtsgültigkeit haben.

The Shrike
02.01.2006 14:42

Das unkommentierte Abdrucken von PR Texten der Musikindustrie ist eines Standard wirklich unwürdig.

nonetheless
03.06.2006 08:59
BRAVO, das ist ja lächerlich. die inserieren ja noch nciht mal im standard und nutzen ihn als hauszeitung der musikindustrie

Walbert Ugogly
27.03.2006 14:18
Das habe ich mir auch gerade gedacht

Vor allem das 150 Verfahren bereits geregelt sind... Schade das der Standard es nicht als wichtig ansieht diese von der IFPI gennante Zahl in auch nur irgendeiner Weise zu verifizieren...

holodoc himself
23.12.2005 08:38
Mafiamethoden!

... genauso als würde ein Parksheriff die Luxuslimousine mit dem Vorschlaghammer zertrümmern, weil der Parkschein abgelaufen ist.

Wann müssen wir mit den ersten Hinrichtungen rechnen?

Master Schlowinger 
13.12.2005 13:45
LIEBE REDAKTION! BITTE MERKT EUCH DAS EIN FÜR ALLE MAL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

" Weiter habe eine einstweilige Verfügung des Handelsgerichts Wien bestätigt, dass bei der Teilnahme an Filesharing Urheberrecht verletzt wird."

was soll das bitte??? Wenn das HG dies wirklich so festgestell hat, dann verlier ich jegliche verbliebene Hoffnung auf einen Rechtsstaat. ich glaube aber eher, dass hier die Redaktion falsch oder zu kurz formuliert hat.

Nochmal, zum 30.000sten Mal: nur weil Filesharing die MÖGLICHKEIT bietet, urheberrechtl geschütztes Material unautorisiert zu verbreiten, heißt das im Umkehrschluss nicht, dass Filesharing AN SICH das Urheberrecht verletzt!!!!!
ein Vergleich: nur weil ich mit einem Auto (auch absichtlich) Menschen töten kann, ist das Auto und das Fahren desselben noch lange nicht illegal!!!!

adrian Stotterer
21.12.2005 12:46
Im Zusammenhang nicht so falsch

Wenn man den Artikel als Einheit betrachtet ist die Aussage nicht falsch: Die Beteiligung an filesharing zum Zwecke des Austausches von urheberrechtlich geschütztem Material ist illegal. Es ist zwar etwas kurz formuliert, aber der Standard Leser mit dem Blick für Zusammenhänge versteht das. Und wer es zwanghaft nicht verstehen will, versucht halt doch noch irgendwie Kritik unterzubringen.

Master Schlowinger 
22.12.2005 16:45
EINSPRUCH!

so wie das hier formuliert wird (" Weiter habe eine einstweilige Verfügung des Handelsgerichts Wien bestätigt,...."), sollte meiner meinung nach diese Aussage - als Statement des HG Wien - auch für sich stehen, und nicht erst im Zusammenhang gesehen werden müssen! denn so wird hier der Eindruck vermittelt, das HG Wien habe dies in der wiedergegebenen Form gesagt. und es ist für mich nicht nachvollziehbar, ob das HG Wien das wirklich so gesagt hat, oder ob es redaktionellen Kürzungen zum Opfer gefallen ist.
außerdem wehre ich mich gegen solche Aussagen wie "der sich auskennt weiß eh wie es zu verstehen ist"! ja klar, diejenigen wissen es. aber jene, die es nicht wissen, könnten daraus falsche Schlüsse ziehen! und das sollte vermieden werden!

laszlo panaflex
22.11.2005 10:39
was soll der blödsinn?

dass der ogh sagt, was BEI gesetzesverstößen zu geschehen hat, sagt uns nicht, WANN gesetzesverstöße vorliegen.

und einstweilige verfügungen sind ein sicherungsmittel BIS ZUR klärung der rechtslage, keine entscheidung IN der sache. das hg wien im übrigen nur erste instanz.

die selbe desinformation wie eh und je halt. schwachköpfe...

nonetheless
13.12.2005 01:23
danke

VI SHU 
18.11.2005 15:33
ausser bei dem privat-verein "ifpi"

kennt NIEMAND diese 250 "fälle"...

VI SHU 
18.11.2005 15:32
sürdkoreanische gerichtsurteile

interessieren WEDER mich NOCH die österr. gerichtsbarkeit auch nur tangentiell...

johann potakowskyj   
18.11.2005 01:15
die deppen haben sich ...

doch auch noch dazu eine CD von sony gekauft ... und sind aufgeflogen.

tststststseeee

mfg
cool_view

Mit Leid
18.11.2005 00:34
Wo sind sie?

Kein News, keine Vera, keine Existenz.
WO sind diese 150 Personen wirklich? Es ist einfach unglaubwuerdig, dass die nirgends auftauchen.

LL MM
16.12.2005 05:17

Muss ja nicht gleich jeder zur Vera rennen.

Robert Jaritsch
09.12.2005 15:15
Warum nicht?

Es werden ja auch laufend Supermarktdiebe, Schnellfahrer, Alkolenker erwischt und von denen sieht man auch niemanden bei Vera...

Will sich wahrscheinlich auch keiner die Blöße geben, erstens was nicht legales gemacht und zweitens dann auch noch erwischt worden zu sein...



Name d. Red. bekannt
16.11.2005 17:11
Freigeist
28.12.2005 22:19
danke :-)

bei diesen preisen würde kaum noch wer "illegal" runterladen.

ceep kool
16.11.2005 12:14
die strafen sollten noch viel härter werden

auch 10 jährige Kinder nach amerikanischen Vorbild ins Gefängnis.
Deren Eltern, die die Kinder zB aus mangelnden Wissen über die P2P anbieter nicht am Herunterladen gehindert haben, sofort bis ans Existenzminimum pfänden.
IFPI-Abgaben auch auf Bildschirmkarten - schließlich kann man sich auch heruntergeladene Musikvideos ansehen. Gleich generell auf alle elektronischen Geräte die irgendwie auch Töne erzeugen entsprechende Abgaben...
Die private EDV generell so teuer machen, daß sich niemand mehr diesen illegalen Tätigkeiten widmen kann, der nicht wenigstens 10.000 Euros pro Monat netto verdient...

IFPI, RIAA & Co. können den Energieriesen was die Ausbeutung betrifft die Hand geben...


nova
31.12.2005 00:46
klingt im grunde auch nicht blöd

...irgendwann würde dadurch keiner mehr einnahmen erzielen weil es sich keiner leisten kann einzukaufen.....und die ganze industrie bricht schön brav zusammen. toll!

Hons
22.11.2005 09:23

Deine Forderungen würden auch bewirken, daß nun doch auf Festplatten Musikindustrieabgaben zu bezahlen wären. Nicht etwa, weil man darauf Musik speichern kann, vielmehr, weil man damit Musik abspielen kann:

http://www.afrotechmods.com/cheap/hds... eakers.htm

Unbekannter
17.11.2005 09:41
Du hast noch vergessen...

Wenn sie das Internet komplett verbieten würden, dann könnte auch niemand downloaden...

klein adlerauge 
16.11.2005 11:26

und in china gibts die todesstrafe für bilanzfälschung und steuerbetrug!!!! ziagts eich worm on manager eich krieagns ah nu;-)
mfg

Marxman
16.11.2005 11:54

Toderstrafe, ja, aber nicht wenn du klug bist und mit der stalinistischen Bürokratie packelst. (Wie bei uns eigentlich...)

klein adlerauge 
16.11.2005 12:22

naj aber wenns bei uns doch mal einen erwischen geht er für eineinhalb jahre ins häfn und kann seine nächsten 30 mit den beiseite geschafften mios verbringen.

der punkt ist das anführen irgendwelcher urteile quer über die welt verteilt ändert auch nicht die rechtslage in ö und die ist: privatkopie, substanzielle beweislage, kein durchsuchungsbefehl für delikte die nicht mit mehr als 6 monaten haft bedroht sind. ergo passiert dem up und downloader gar nichts, die einzig verurteilten sind schwarzhändler, und zwar wegen schwarzhandels nicht wegen "downloadens" oder "RAUBkopierens".
mfg

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