London behält zum Teil seine Doppeldeckerbusse

16. November 2005, 08:10
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Gnadenurteil für eine Londoner Institution

London - Die typischen roten Doppeldeckerbusse werden nicht ganz von den Straßen der britischen Hauptstadt verschwinden. Bürgermeister Ken Livingstone weihte am Montag zwei touristische Linien ein, auf denen die alten, aber charmanten Gefährte weiter verkehren sollen.

Gerade Gäste von außerhalb wollten bei einem Besuch in der Hauptstadt nicht auf eine Fahrt in der Londoner Ikone verzichten, sagte er zur Begründung. Aber auch Nostalgiker sollen auf ihre Kosten kommen, wenn sie zwischen Trafalgar Square und Tower Hill oder Kensington und Aldwych an den Sehenswürdigkeiten Londons vorbeifahren. Karten für die einfache Fahrt sollen zum Normaltarif von 1,20 Pfund (1,80 Euro) erhältlich sein.

Die so genannten Routemaster-Modelle wurden in den fünfziger Jahren entworfen. Legendär ist die Plattform ohne Tür am hinteren Teil des Busses, die ein Auf- und Abspringen auch während der Fahrt ermöglicht. Aus Sicherheits- und Kostengründen sind die Modelle in der Vergangenheit allerdings nach und nach durch neuere Modelle ersetzt worden, die rundum Türen haben und mehr Passagieren Platz bieten. Der letzte regulär verkehrende Routemaster auf der Linie 159 soll seine letzte Fahrt am 9. Dezember antreten. (APA/ag.)

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