Zahl der Anträge Jänner-Oktober um 15 Prozent gesunken

13. Dezember 2005, 15:05
4 Postings

Seit 2002 um fast die Hälfte zurückgegangen - Oktober brachte leichten Anstieg um 4,89 Prozent

Wien - Die Zahl der Asylanträge ist in den ersten zehn Monaten 2005 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 15 Prozent gesunken. Konkret gab es 17.730 Ausländer, die von Jänner bis Oktober um Asyl ansuchten, im Vorjahr waren es noch 20.856 gewesen, geht aus den jüngsten Daten des Innenministeriums hervor. Gegenüber dem Jahr 2002 gab es im Vergleich der ersten zehn Monate sogar einen Rückgang um fast 46 Prozent (von 32.563 auf eben 17.730).

Die Monatsentwicklung ist im laufenden Jahr allerdings keineswegs einheitlich. So hatte es im April ein Minus von 45,9 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat 2004 gegeben, im Mai dagegen ein Plus von knapp 25 Prozent. Der abgelaufene Oktober hatte eine leichte Zunahme der Asylanträge um 4,89 Prozent - von 2.167 auf 2.273 - gebracht.

Nach Geschlechtern verteilt liegen die Männer mit 12.593 in den ersten zehn Monaten klar vor den Frauen (5.137). Die meisten Asylanträge wurden aus der Russischen Föderation verzeichnet (3.496), gefolgt von Serbien und Montenegro (3.345). An dritter Stelle liegen Asylwerber aus Indien (1.102), gefolgt von der Türkei (880), Moldawien (824) und Georgien (799). Flüchtlinge aus Afghanistan liegen mit 720 an siebenter Stelle der Länderstatistik. Am Ende der Tabelle liegen mit je einem Asylantrag Äquatorialguinea, Bolivien, Burkina Faso, Deutschland, Dominikanische Republik, Irland, Mexiko, Philippinen, Schweiz, Südafrika, Tansania und die USA. (APA)

Share if you care.