US-Mutter vergiftete Kinder mit ihrem infizierten Blut

13. November 2005, 19:14
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Drei Buben im Krankenhaus - Möglicherweise leidet Mutter an Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom

West Palm Beach - Eine Mutter im US-Staat Florida hat ihre drei kleinen Kinder mit ihrem eigenen infizierten Blut vergiftet. "Sie hat zugegeben, was sie getan hat", teilte ein Polizeisprecher in West Palm Beach im US-Staat Florida am Freitag mit. "Sie sagte, sie mochte die Zuwendung, die sie vom Krankenhauspersonal bekam."

Die drei Buben im Alter von vier, zwei und einem Jahr wurden im vergangenen Monat vorgeblich wegen Insektenstichen ins Krankenhaus eingeliefert. Sie wurden operiert und zeitweise in der Intensivstation behandelt. Zwei der Kinder werden noch immer stationär behandelt.

Die Behörden teilten nicht mit, welche Infektion die 25-jährige Mutter selbst hat. Die Frau habe Ermittlern gesagt, sie habe den Kindern das infizierte Blut mit einer Spritze verabreicht. Ermittler schließen nicht aus, das es sich um ein Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom handelt. In diesem seltenen Fall von Kindesmisshandlung machen Eltern ihre Kinder krank, um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. (APA/AP)

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