Badener Frauenbad wird Arnulf-Rainer-Museum

18. November 2005, 12:35
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Eröffnung 2007 - Letzte "herkömmliche" Austellung: "Herzenschrei. Das Kind im Blick der Künste. Österreich & Ungarn 1900-2005"

Baden - "Herzenschrei. Das Kind im Blick der Künste. Österreich & Ungarn 1900 -2005" lautet der Titel einer von der NÖ Gesellschaft für Kunst und Kultur organisierten Ausstellung im Badener Frauenbad. Kuratorin Erika Patka hat gemeinsam mit Júlia Mészáros (Kunstmuseum Györ) eine bedacht getroffene Auswahl von Bildern, Skulpturen und Fotografien zu einer unerwartet vielfältigen Schau arrangiert.

Mit "etwas Wehmut" begrüßte Badens Bürgermeister August Breininger am Freitag die Gäste zur Vernissage, handelte es sich doch um die vermutlich letzte herkömmliche Ausstellungseröffnung im Frauenbad, das laut Breininger in ein Arnulf-Rainer-Haus umgewandelt werden soll.

"Falls die Verträge zustande kommen", sage der Bürgermeister. Einige rechtliche Fragen seien noch mit dem Land Niederösterreich zu klären, dann stehe dem Umbau und der Adaptierung des Gebäudes im Jahr 2006 nichts mehr im Wege. Die Eröffnung des Badener Rainer-Museums soll 2007 erfolgen, so Breininger.

Als "gelebte kulturelle Kooperation" zwischen zwei benachbarten Ländern lobte Gerald Bast, Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien, die "Herzenschrei"-Ausstellung, deren Exponate zu einem beträchtlichen Teil den Sammlungen der Kunstuniversität entliehen sind. 40 der insgesamt über 100 Objekte kommen aus Ungarn, darunter Arbeiten von Kocsis Tibor Iski, Lászlo Fehér und Lili Ország. (APA)

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