Mit "Lkw-Dusche" gegen Staub

13. November 2005, 19:21
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Reifendusche in der Steiermark soll Staubbelastung von getrocknetem Steinbruchmaterial verringern

Graz - Rund 150.000 Tonnen pro Jahr transportieren Lkw des in der südsteirischen Gemeinde Retznei ansässigen Zementwerks der Firma Lafarge Perlmooser an Wohnhäusern vorbei. Um die Staubbelastung durch getrocknetes Steinbruchmaterial zu reduzieren, hat das Werk eine Reifenwaschanlage gebaut. Rund 100.000 Euro kostete die "große Lkw-Dusche", so Werksdirektor Peter Fürhapter.

Es habe Beschwerden von Anrainern auf Grund der Staubentwicklung gegeben. Diese sei auf Steinbruchmaterial zurückzuführen, das an den Lkw-Reifen klebt und während der Fahrt abfällt.

"Wie eine große Lkw-Dusche" - so könne man sich die Waschanlage vorstellen, in der ein Lkw von allen Seiten mit Hochdruck-Wasserdüsen gesäubert werde, erklärte der Werksdirektor. Der Schmutz werde dabei in einem Schmutzfänger aufgefangen, der in regelmäßigen Abständen geleert wird: "Das Material wird dann wieder zurück gebracht und recyclet", so Fürhapter.(APA)

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