Integration ein Fremdwort

11. November 2005, 12:53
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Wien: Frauenintegrationsprojekt gegen die Stimmen der FPÖ angenommen

Wien - Im Gemeinderatsausschuss für Integration, Frauenfragen, KonsumentInnenschutz und Personal wurde heute der Antrag für ein Integrationsprojekt für junge Frauen in Notsituationen gegen die Stimmen der FPÖ angenommen.

Ziele des Projekts

Bereits im Jahr 1996 hat KOLPING Österreich gemeinsam mit dem damaligen Wiener Integrationsfonds das Projekt gegründet, um jungen Frauen aus den verschiedensten Kulturen eine Anlaufstelle, Unterkunft, Schutz, Integrationshilfe und sozialarbeiterische Betreuung zu bieten. Die Ziele des Projekts, das mittlerweile von der MA 57 - Frauenabteilung gefördert wird, sind auch heute noch das Angebot unmittelbaren Schutzes, Krisenintervention, Orientierungshilfe, die Verhinderung von Obdachlosigkeit und die Verminderung von Abhängigkeitsverhältnissen.

Kritik an der FPÖ

Für SPÖ-Gemeinderätin Martina Ludwig beweisen die Gegenstimmen von Seiten der FPÖ wieder einmal, dass es den Freiheitlichen nicht um Problemlösungen ginge, sondern um die Schaffung von Problemen: "Integration ist ein Fremdwort für sie, insbesondere wenn es um Projekte für Frauen geht", schloss Ludwig. (red)

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