Bush will auf Asienreise für Handel und Demokratie werben

12. November 2005, 12:18
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Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terror soll verstärkt werden

Washington - US-Präsident George W. Bush will auf seiner bevorstehenden Asienreise für mehr Handel, eine verstärkte Zusammenarbeit beim Antiterrorkampf und für Freiheit und Menschenrechte werben. Auch Vorbereitungen auf Herausforderungen im Gesundheitsbereich sollten erörtert werden, sagte Sicherheitsberater Stephen Hadley am Donnerstag offensichtlich mit Blick auf die Vogelgrippe.

Hadley zufolge wird Bush am Montag nach Japan aufbrechen und dort nach einem Zwischenstopp in Alaska mit einer Rede zum Anti-Terror- Krieg am Dienstag eintreffen. Im Mittelpunkt der Visite stünden eine Rede des Präsidenten in Kyoto zu den amerikanisch-asiatischen Beziehungen und ein Treffen mit Ministerpräsident Junichiro Koizumi am Mittwoch.

Asien-Pazifik-Gipfel

Bei seinem anschließenden Besuch in Südkorea wird Bush nach Hadleys Angaben am Asien-Pazifik-Gipfel teilnehmen und am Donnerstag bei einem Treffen mit Präsident Roh Moo Hyun "die Allianz zwischen Südkorea und den USA bekräftigen".

Am Samstag reise der Präsident dann zu Gesprächen mit dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao und Ministerpräsident Wen Jiabao nach Peking. Dabei werde es um eine ganze Fülle von Themen geben. So wolle Bush auf weitere Schritte in Richtung einer marktorientierten Währung dringen und seinen Gesprächspartnern bedeuten, dass China durch mehr individuelle Freiheiten im Innern gestärkt werde.

Zum Abschluss seiner Asienreise wird Bush Hadley zufolge die Mongolei besuchen. (APA/dpa)

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