Nordautobahn: Es wird ums Geld gefeilscht

16. November 2005, 08:10
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Letztgültige Angebote werden Anfang 2006 erwartet

Wien - Die Autobahngesellschaft Asfinag hat die Verhandlungen mit den Bietern für den Bau und Betrieb der ersten privaten österreichischen Autobahn, der Nordautobahn A5, aufgenommen. Die Einreichfrist für die ersten Angebote endete am 9. September, danach wurde geprüft und bewertet. Die letztgültigen Angebote - "Last and Final Offer" genannt - werden Anfang 2006 erwartet.

Das Asfinag-Management war ursprünglich von fünf Bietern ausgegangen. Mit dabei ist jedenfalls das österreichische Konsortium "AKOR": Strabag, Porr, Swietelsky, HA-Bau, Raiffeisen, BA-CA und Investkredit. Daneben zeigen auch der französische Baukonzern Vinci (mit dem Mautbetreiber ASF), dessen Konkurrent Bouygues (mit Cofiroute), Bilfinger+Berger (mit der Rhein-Rhone-Autobahngesellschaft APRR) sowie Hochtief mit der Salzburger Alpine Mayreder Interesse.

Der Abschnitt Wien-Mistelbach soll 850 Millionen Euro kosten. (APA, DER STANDARD Printausgabe, 11.11.2005)

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