Kritisierter Test

11. November 2005, 12:50
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Washington - Eine Studie an mehr als 38.000 Schwangeren hat ergeben, dass die genetisch bedingte Trisomie 21, auch als Down-Syndrom bekannt, bei Föten bereits im ersten Schwangerschafts-Trimester festgestellt werden kann: Mit einer Screeningmethode, die Bluttests und Ultraschalluntersuchung kombiniert, könne laut New England Journal of Medicine spätestens elf Wochen nach Konzeption der Defekt nachgewiesen werden. Dies gebe den Frauen die Möglichkeit, sich länger auf die Geburt ihres Kindes mit Trisomie 21 einzustellen oder einen Abbruch zu einem früheren Zeitpunkt vornehmen zu lassen. Die Studie wird von Behindertenorganisationen massiv kritisiert. (red, DER STANDARD, Print, 11.11.2005)
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