Handelslohnrunde wird Donnerstag fortgesetzt

10. November 2005, 14:06
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Positionen noch weit auseinander: Für Arbeitgeber kommen weder kräftige Gehaltsanhebungen noch eine Arbeitszeitverkürzung in Frage

Wien - Die Kollektivvertragsverhandlungen für rund 350.000 Handelsangestellte und 100.000 Beschäftigte in verwandten Berufen werden heute, Donnerstag, fortgesetzt. Die Handelsgewerkschaft in der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) fordert eine reale Lohnerhöhung und eine Arbeitszeitverkürzung.

Für die Arbeitgeber kommen weder kräftige Gehaltsanhebungen noch eine Arbeitszeitverkürzung in Frage. Sie verweisen auf die schwache Umsatzentwicklung von real 0,2 Prozent von Jänner bis September und fordern ihrerseits Erleichterungen bei der Beschäftigung am Wochenende. Grundsätzlich seien die Positionen noch sehr weit auseinander, hieß es zuletzt bei beiden Verhandlungspartnern.

Die Gehaltsverhandlungen wurden heuer nach zwei Gesprächsrunden unterbrochen. Die weitere Vorgangsweise der Gewerkschaft wurde bei Betriebsrätekonferenzen in Wien und in den Bundesländern erörtert.

Im Vorjahr einigten sich die Sozialpartner bereits in der zweiten Verhandlungsrunde auf eine Erhöhung der Mindestlöhne um durchschnittlich 2,1 Prozent. Heuer hat die Gewerkschaft den jüngsten Metallerabschluss von 3,1 Prozent im Auge und will deutlich besser als im Vorjahr abschließen. (APA)

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