Handytarif-Dschungel verwirrt Konsumenten (auch) in .de

16. November 2005, 09:38
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Online-Rechner schaffen Abhilfe

Das Aufkommen der Mobilfunk-Billiganbieter und der damit ausgelöste Wettbewerb in Deutschland haben zu einem noch undurchsichtigeren Tarifdschungels auf dem Mobilfunkmarkt geführt. Versteckte Kosten und Zusatzbedingungen gilt es abseits der angepriesenen Angebote und Minutentarife erst einmal aufzudecken. Dazu kommt, dass gerade die relativ neu auf dem Markt befindlichen Billiganbieter beinahe wöchentlich zu neuen Tarifattacken ansetzen und die jeweilige Konkurrenz mit immer günstigeren Minutenpreisen zum Nachjustieren ihres Angebotes zwingen.

Online

Ein Phänomen, das mit der rasanten Entwicklung des Mobilfunkmarktes Ende der 90er-Jahre einher gegangen ist, ist das verstärkte Auftreten von Online-Diensten wie www.billiger-telefonieren.de/ mobilfunk oder www.handytarife.de, die Konsumenten einen kostenlosen Ausweg aus dem unübersichtlichen Tarifwirrwarr versprechen. Besonders die dort angebotenen Online-Tarifrechner erfreuen sich angesichts der immer neuen Mobilfunkbetreiber und den damit verbundenen Angeboten einer immer größeren Beliebtheit. So verzeichnet beispielsweise der von handytarife.de in Kooperation mit mehreren Online-Diensten angebotene Tarifrechner den Betreibern zufolge aktuell zwischen 20.000 und 30.000 abgeschlossenen Anfragen monatlich - Tendenz steigend.

" Ziel unseres Online-Angebotes ist es, für mehr Transparenz bei den Handytarifen zu sorgen und Handy-Benutzer über sämtliche Tarifoptionen umfassend zu informieren", erklärt Jörn Wolter von handytarife.de im Interview mit pressetext das dahinter stehende Konzept. "Über den Tarifrechner wird in wenigen Schritten ein Telefonierverhaltensprofil erstellt, das mit den Angaben von über 900 aktuellen Tarifmodellen abgeglichen wird. Das Ergebnis ist eine Online-Übersicht über die individuell günstigsten Mobilfunk-Tarife", so Wolter weiter. Im Gegensatz zu anderen Anbietern sei der eigene Rechner durch die erforderlichen mehreren Schritte vielleicht etwas umständlicher, führe letztlich allerdings auch zu einem vernünftigen Ergebnis.

Werbung

Finanziert wird die schon 1998 als studentisches Projekt gegründete Service-Website hauptsächlich mit klassischer Online-Werbung. Dazu kommen Provisionsanteile, die beim Online-Abschluss von Verträgen über den Homepagelink der jeweiligen Mobilfunkanbieter anfallen. Jene würden allerdings nur einen geringen Teil der Finanzierung ausmachen, legt Wolter gegenüber pressetext auf die Feststellung Wert, dass die Seite auch in Zukunft unabhängig von etwaigen Mobilfunkbetreibern bleiben wolle. Vielmehr wolle man eine möglichst breite Masse an User erreichen und diesen eine konkrete Hilfestellung bei der Betreiber- und Tarifauswahl anbieten. Damit einhergehend strebe man auch eine Steigerung der klassischen Online-Werbeeinschaltungen auf der eigenen Seite an, so Wolter abschließend.(pte)

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