Werbewirkung im Kino

21. Dezember 2005, 11:36
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Studie: Kinowerbung um 46 Prozent wirksamer als ein Erstkontakt im TV - Werbung mit Schock-Elementen schneidet schlecht ab

Nirgendwo wirke Werbung besser als im Kino, Kinowerbung führe zu einer wesentlichen Steigerung der Werbeerinnerung gegenüber Mono-Kampagnen, so das Ergebnis einer Studie des Marktforschers Karmasin über "Werbewirkung im Kino", die am Mittwoch in Wien präsentiert wurde.

Der "Kino-Impact" sei bereits beim ersten Kontakt um 46 Prozent wirksamer als ein Erstkontakt im Fernsehen und sogar um 4 Prozent höher als bei drei und mehr TV-Kontakten, heißt es in der Pressemitteilung der Werbeagentur cinecom & media. Die spontane Erinnerung im Kino sei gegenüber dem Fernsehen mehr als drei Mal höher.

Werbung mit Schock-Elementen schneidet schlecht ab

Die Basisstichprobe der Studie umfasst 2.083 Personen, mit 1.000 Personen über 14 Jahren wurden Interviews geführt. Die Befragung erfolgte in zehn Wellen innerhalb der 24. und 33. Kalenderwoche. Getestet wurden 73 Spots.

Am erfolgreichsten waren laut Studie jene Werbespots, die auf Produkt-Empfehlungen ("testimonials") setzten. Einen guten Erinnerungswert hatten auch Spots, die auf Humor, Kindern oder Erotik setzten. Die vergleichsweise schlechteste Werbewirkung hatten Spots, in denen Schockelemente oder Produktdemos eine Rolle spielten. (APA)

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