Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Warum sollen sie sich darum kümmern
Zwar hat Sony BMG nach massiven Protesten eine Möglichkeit geboten, die Software vom Computer zu entfernen, schuldbewusst gibt man sich allerdings dennoch nicht. So sagt Thomas Hesse, Präsident Global Digital Business-Abteilung bei Sony BMG, in einem Interview: "Ich glaube die meisten Menschen wissen gar nicht was ein Rootkit ist, warum sollen sie sich also darum kümmern?"
Keine Informationen über das Userverhalten
Hesse bestätigt, dass die kontroverse Kopierschutztechnologie bei 20 CDs zum Einsatz kommt. Allerdings werden dabei keine Informationen über das Userverhalten gesammelt: "Es geht nur darum, die Möglichkeit MP3s zu brennen, einzuschränken".(red)
Die Plattform interpretiert die Videos des 23-Jährigen als Cover-Versionen
Gerichtsbeschluss gegen Kanzlei ist mit "Star Trek"-Anspielungen gespickt
Kombination mit persönlichem Speicher als größte Stärke - Gute Umsetzung, Clients für iOS und Co. fehlen aber noch
"Es kann keinen Zugriff auf geistige Leistung geben, der völlig kostenlos ist"
Bis Ende Juli will Präsident Francois Hollande über die neue Steuer entscheiden
Aus Chrome Webstore wegen Verletzung der Richtlinien entfernt
Drei Jahre und zehn Monate Haft für das Verlinken von Torrents
"Die Leute sind großteils ehrlich", meint Programmchef Sarandos
Die Internet-Memes sollen ohne Genehmigung im Spiel Scribblenauts verwendet worden sein
Initiative "beschenkte" Bundestagsabgeordnete mit falschen iPods
Schießt bei Kampf gegen Piraterie der eigenen TV-Serie über Ziel hinaus - Namensgleichheit reichte aus
Die wenigen IP-Adressen des Landes zeigen Interesse an Serien und Mac-Software
Musik zum Mieten macht Download-Verkäufern iTunes, Amazon und Google Konkurrenz
Kommunikationsminister will User wegen illegaler Downloads nicht vor Gericht bringen
Über eine Million Downloads am ersten Tag - Für HBO-Programmchef "eine Art Kompliment"
Allerdings 10 Prozent Zuwachs im Onlinebereich - Hannes Eder: "Onlinemusikangebote haben Potenzial, den gesamten Musikmarkt wieder auf Wachstumskurs zu bringen"
Neben dem eigenen Musikangebot - Wäre direkte Konkurrenz zu HBO Go oder Netflix
Die Reaktionen auf den einstweiligen Verzicht auf die Festplattenabgabe könnten unterschiedlicher nicht sein
HBOs Serie erfreut sich online großer Nachfrage, ein passendes legales Angebot fehlt jedoch.
Dateien nicht-zahlender Nutzer über 5 GB werden ab April gelöscht
Online-Piraterie hat weniger Auswirkungen auf Absätze als von der Musikindustrie vermutet wird
die Nachbarin mit der neuesten Schallplatte zur Nachbarin ging. Nur.... Ich merke es an mir selber. War ich früher noch in einer Strassenbahnunterführung in Wien I eine Beatles LP kaufen, hab ich jetzt keine Lust mehr mir eine CD zu kaufen. Und warum? Weil das nichts mehr besonderes für mich ist und von 10 Lieder meist nur ein gutes voran zählt.
"Ich glaube die meisten Menschen wissen gar nicht was ein Rootkit ist, warum sollen sie sich also darum kümmern?"
ich sage:
Die meisten Menschen kennen den Gesetzestext für "Copyrights" nicht, warum sollen sie sich also darum kümmern?
Dazu passt folgender artikel wie die faust aufs auge:
http://www.short-link.de/2032
freut mich das er glaubt zu wissen, wie die situation außerhalb seiner welt ist.
aber all jene die es wissen, können damit böses oder gutes machen, wobei ersteres mehr leute finden wird. soweit kommts noch das musikkonzerne sich das recht einräumen, zu wissen, was die welt weiß und was nicht.
da legst als unwissender dann womöglich die cd in firma in dein cdlaufwerk, hast ein rootkit in folge auf deinem rechner, das telefoniert heim, ein tor ist offen ins firmennetzwerk, spionage ist möglich.
diese leute gehören für ihre allgemeinen aussagen bestraft
genau diese einstellung sorgt nicht nur im privaten bereich, sondern auch im kommerziellen ständig für verluste von daten, zeit und geld.
ein eindriff in die privatsphäre wird hier vorgenommen, der vielleicht in amerika möglich ist, nicht in der eu.
außerdem woher nehmen die sich das recht, auf meinem rechner etwas geheimes zu installieren. ich höre zwar keine musik, aber die absicht von sony hier , ist nicht nur copyrights zu schützen, sondern auch spionage zu betreiben. das alleine beweißt schon die call-homefunktion
dankt mal an was andres:
mir kommt diese voegangsweise von sony - die mal gut waren - viel eher wie der stil bertelsmann komponente von sony-BMG vor!
das nenn ich synergie. die macht von bertelsmann könnte durchaus drohen, eine variante dieser methode mit legistischem lobbyismus durchzusetzen.
es wird sehr spannend, ob man je eine erwähnung des skandalösen produkt-"mehrwerts" von sony CDs bei RTL und bild finden wird! gelästert wird dort nur über künstler...
nicht dass sonys firmenpolitik je besonders kundenfreundlich gewesen wäre (die produkte früher schon, die preispolitik schon weniger), aber dieser geballte machtmissbrauch, dieses präpotente herrenmenschen-gehabe stammt aus der us-musikindustrie und aus sehr deutschem hause.
angsterregend, wenn man bedenkt, wieviel medienmacht in print und fernsehen hier dahintersteckt.
per Einschreiben an:
SONY BMG MUSIC ENTERTAINMENT (AUSTRIA) GmbH
Erlachgasse 134-140
A-1100 Wien
S.g. Damen und Herren,
aus der Tagespresse entnehme ich, daß Ihr Konzern mittels sog. "rootkits" personenbezogene Daten von privaten PCs kopiert und an Ihren Konzern versendet (Aussage Thomas Hesse)
Gemäß §26 DSG begehre ich hiermit kostenfreie Auskunft über alle personenbezogenen Daten, die sie/Ihr Konzern über mich in Ihrer Datenverarbeitungsanlage gespeichert haben.
hochachtungsvoll
-----------------------------
Diesem Ansuchen MUß in Österreich entsprochen werden. Wenn das ausreichend viele Leute machen, erledigt sich das Problem von selbst
Produziert werden sie laut anderen Berichten schon seit 6 Monaten. Und es gibt sicher einige Händler bei uns, die Importware aus den Staaten führen, die man ja bisher bedenkenlos kaufen konnte. Region 2-CDs gibt es ja gottseidank (noch) nicht.
kompromittierung von Computern, Einbruch, Datendiebstahl und Sachbeschädigung eigentlich nicht für japanische Großkonzerne?
Anders kann ich mir nicht erklären, dass der Primat auf dem Foto sich traut, öffentlich zuzugeben, dass Sony Rootkits auf PCs von Endbenutzern installiert.
Und das mit der flapsigen Begründung, "na die Depperten merkens doch eh nicht".
Eine SEHR SELTSAME Rechtsmeinung hat dieser Herr, dessen Arbeitgeber dafür hoffentlich mit saftigsten Schadenersatzzahlungen bedacht wird.
das mit dem dativ ist schon schwer, gelt?
es muss "wegen kontroverseM Kopierschutz" heißen!
ich dachte immer, um für eine renommierte österreichische zeitung zu schreiben, muss man der deutschen sprache mächtig sein...
Realistisch gesehen wird der umsatzeinbruch durch von diesen aussagen verärgerte konsumenten wahrscheinlich vernachlässigbar sein...aber schön wärs schon. erinnert mich ein wenig an Commodore, die mit einer dersrtigen wurschtigkeit und arroganz am markt und den kunden vorbeiagiert haben, dass alle nur noch den kopf geschüttelt haben. Naja, man darf träumen. Und yamaha war mir sowieso immer lieber.
novell ist ein noch lustigeres beispiel. Die hatten bis mitte der neunziger ein quasi-monopol auf computernetzwerke und sind dann an ähnlicher präpotenz zugrundegegangen wie sony jetzt.
Seit 1999 sind sie klinisch tot. Sony arbeitet tüchtig daran, den gleichen weg zu gehen, und auch bei microsoft sind die symptome unübersehbar. Es bleibt also spannend ;-)
wie vor Jahren auf Shell reagieren. Oder wird das
wieder spurlos für So_nie bleiben?
Ich hoffe nicht!
Bei mir ist So_nie bereits seit über 4 Jahren gestorben
und glaubt mir es gibt eine Menge anderer Anbieter
mit wesentlich besseren Preis/Leistungsverhältnis.
Vaios sind so wie so zum Vergessen, denn bei
normaler Benützung geben diese nach 2-3 Jahren
den Geist auf.
Mfg c.c.
http://de.wikipedia.org/wiki/Rootkit
Ein Rootkit ist eine Sammlung von Softwarewerkzeugen, die nach dem Einbruch in ein Computersystem auf dem kompromittierten System installiert wird, um zukünftige Logins des Eindringlings zu verbergen, Prozesse zu verstecken, Daten zu kopieren und Eingaben mitzuschneiden.
Ein Rootkit versteckt normalerweise Logins, Prozesse und Logs und enthält oft Software, um Daten von Terminals, Netzwerkverbindungen und der Tastatur abzugreifen. Dazu können Backdoors kommen, durch die es dem Angreifer zukünftig vereinfacht wird, auf das kompromittierte System zuzugreifen, indem z.B. eine Shell gestartet wird, wenn auf einem bestimmten Netzwerkport eine Verbindung hereinkommt. Danke Wikipedia
mfg stoppschild
moechte mich auch gleich bei allen primaten fuer diesen verleich entschuldigen. aber die dummheit der manager der musikindustrie kennt keine grenzen. selber vollkommen unfaehig die neuen technologien umzusetzen, verstaerken sie nur ihre bunkermentalitaet. das apple gezeigt hat wie es geht ist diesen herrschaften ja vollkommen peinlich, wollen aber bereits die goldene kuh schlachten statt melken mit den forderungen nach preiserhoehungen. wuerde mir wuenschen google kauft ein paar labels auf, feuert alle sogenannten manager und bietet die musik kostenlos, durch werbung finanziert, an.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.