Wiener fühlen sich durch Videoüberwachung sicherer

von Redaktion  |  15. November 2005, 15:35

Laut Umfrage aber Kritik an zu wenig Information - Zuspruch kommt vor allem von Frauen und älteren Menschen

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
druckenweitersagen:
posten
8 Postings
Eustreptospondylus
12.11.2005 16:10

Tatsache ist, dass seitdem eine Kamera in der Eingangshalle U6 Burggasse-Stadthalle hängt, bei der Bücherei, sich dort nicht mehr die üblichen Junkies herumtreiben/hängen!
Werden jetzt wohl wo anders sein, jedenfalls können die Kinder wieder ungestört in die Hauptbücherei...

Martin J. Mair 
13.11.2005 00:09

Aha, der Herr bestimmt, wann die Kinder beim betreten der Bücherei durch Junkies gestört werden? Was soll diese Anmassung? Kinder bevormunden bzw. missbrauchen scheint ein Volkssport in Österreich zu sien.

ALs ich studiert habe auf der TU und auch nachher bin ich selbst nie durch Junkies gestört wurden, noch ist mir aufgefallen, dass die andere Menschen (aktiv) gestört hätten, Konnten doch alle ungestört vorbeigehen.

Junkies sind für uns ein "unschöner" Anblick, aber das ist wohl unser Problem, unsere Spiessigkeit und unser Vorurteil.

Mike 23
14.11.2005 11:22
Der unschöne Anblick

hat nichts mit Spiessigkeit zu tun, sondern mit dem unschönen Anblick. Und wo Junkies sind, sind auch Drogendealer - von denen bin ich schon oft genug belästigt worden.
Und wenn man es verhindern kann, dass Kinder mit Dealern zusammentreffen, dann soll man es gefälligst auch verhindern. Denn es hat schon genug Fälle gegeben, wo jungen Menschen Drogen verkauft worden sind.
Kinder bevormunden ist kein Volkssport in Österreich, sondern Kinder erziehen und auf Kinder acht geben. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, die alle Entscheidungen selber fällen können, sondern Kinder. Jeder Vater, jede Mütter muß daher in gewisser Weise die Kinder bevormunden.
mfg Michael

jussuf jussuf
10.11.2005 16:02

mich hat ja niemand gefagt,
aber ich fühl mich plötzlich
auch total sicher, außer daheim....

kann man da nix machen?

klasu
11.11.2005 10:58
natürlich kann man da was machen...

...ins bigbrother dorf einziehen zum beispiel, da kann man sich rund um die uhr in sicherheit der kameras wiegen...

Der Krokettenschlamper
09.11.2005 15:49

...Überproportional viele Befragte unter 30 waren dieser Meinung.

Witzig - sind das nicht die gleichen Leute die neben einem im Bus ununterbrochen in ihre Handys labern?

ciao4zampe 
12.11.2005 19:08
na klar die sind ja ganz selig dass mit dem eingeschalteten handy

eine fast vollständige bewegungskontrolle ihrer eigenen person ermöglicht wird. exakte standortbestimmung ca 1 häuserblock. es lebe der überwachungsstaat. ich bin wahrlich kein fan von edmund und auch er hat nur zitiert... nur die dümmsten kälber... ;-))

Der Krokettenschlamper
12.11.2005 22:05

Bewegungsradius mein ich nicht. Ich kann mir des Komplette Sexleben meines Sitznachtbaqrs anhören, seine peinlichsten Krankheiten was weiß ich noch alles. Ist das das neue Verständniss für "Privatssphäre"?

Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.