Konica Minolta: Personalabbau trifft Österreich "kaum"

21. November 2005, 15:38
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Für die Österreich-Tochter des japanischen Kopierer-Herstellers wird für heuer ein zumindest zehnprozentiges Umsatzplus erwartet

Wien - Der von Konica Minolta vor wenigen Tagen angekündigte Abbau von rund 4.000 der weltweit 33.000 Arbeitsplätze wird Österreich nach Angaben des japanischen Kopierer-Herstellers "kaum betreffen". Die österreichische Niederlassung sei im Konzern eine der erfolgreichsten und werde das heurige Jahr mit einem Umsatzzuwachs von mindestens 10 Prozent abschließen, teilte Konica Minolta am Dienstag in einer Presseinformation mit. Im Geschäftsjahr 2004/05 (per Ende März) erwirtschafteten 250 Mitarbeiter einen Umsatz von 51,6 Mio. Euro.

Auslöser des geplanten Personalabbaus sei vor allem das Geschäftsfeld Photo Imaging, das durch Verdrängungswettbewerb, Preisverfall und geringere Nachfrage bei Digitalkameras sowie durch Umsatzeinbrüche bei Farbfilmen und Fotopapier gekennzeichnet sei. "In Österreich", so Konica Minolta, "besteht kaum Handlungsbedarf, da die Neuorganisation im Bereich Photo Imaging längst vollzogen ist." (APA)

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