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Phone home
Die auf den CDs enthaltene Player-Software nimmt nämlich bei jedem Abspielen einer solcherart geschützten CD Kontakt mit einem Sony-Server auf und überträgt Informationen über Album-ID, IP-Adresse und Uhrzeit - auf diese Weise ließen sich leicht Nutzungsprofile der UserInnen anlegen. In einer Antwort auf diese Vorwürfe hat der Hersteller des Kopierschutzes, First4Internet, mittlerweile bestritten, dass diese Informationen solcherart verwendet werden, sie seien lediglich zum Bannertausch gedacht.
Herunterspielen
Sony bemüht sich seit einer Woche reichlich halbherzig um Schadensbegrenzung. So hat man zwar einen Uninstaller für das Rootkit zur Verfügung gestellt, allerdings lassen sich dann auch die entsprechenden CDs nicht mehr abspielen, außerdem kann dieser nicht direkt heruntergeladen werden, sondern muss umständlich per Mail angefordert werden. Eine klare Absage an die weitere Verwendung von XCP gab es ebenfalls nicht, statt dessen werden die - von Sicherheitsexperten wie F-Secure bestätigten - Gefahren durch das Verstecken aller Prozesse die mit $sys$ beginnen, konsequent heruntergespielt
Klagen
Da weder die Installation des Rootkits noch das Versenden von Informationen ins Netz in den Lizenzbedingungen zu den CDs erwähnt werden, ist davon auszugehen, dass Sony auch noch eine Reihe von Klagen ins Haus stehen werden. Den Beginn dabei hat nun die italienische Bürgerrechtsorganisation ALCEI gemacht, wie in einer Pressemitteilung mitgeteilt wird. (red)
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nicht nur die offensichtliche verletzung des datenschutzes durch anbieten solcher möglichkeiten - bestreiten ist eine lieblingsbeschäftigung der konzerne - sondern es wird hier eine tendenz erneut sichtbar:
absolute kontrolle des rezipienten, weniger durch den urheber, als den vertrieb und inhaber der übertragenen nutzungsrechte. dieser ist zudem oligopolist.
wenn ein konzern eine CD herausbringt, fordert er ab jetzt von der gesellschaft das recht zugestanden, jedes einzelne anhören durch jeden käufer mitzuschreiben.
die klagen werden auch in diesem punkt wichtig, der gesetzgeber wird gedrängt werden, diese kontrolle zuzulassen. erinnert an die bibliotheken (ausleih-liste an behörde) und den patriot act...
DRM oder spitzelei?
wenn das spielverhalten und die gewinnstatistik der user übermittelt und abgespeichert werden, hat der betreiber von net-games ein genaues psychoprofil der teilnehmer anzubieten (stärken, schwächen, vorlieben, bis politische einstellungen), an dem von headhuntern bis geheimdiensten extrem mächtige kräfte interessiert sind.
klagen hin oder her, ein konzern dieser größe im schlimmsten fall einfach die ursache des anstoßes wieder zurücknimmt, KEINE strafe zahlt und sich am nächsten tag was neues einfallen lässt, was dann wieder so lange durchgeführt wird, bis die konsumenten zeter und mordio schreien, woraufhin das dann wieder zurückgenommen wird etc. ad nauseam. Ihr habts echt alle p2p-netzwerke dieser welt verdient. Mailbomben und DOSsen sollt ma sie auch gleich.
lasst doch euren unmut direkt an sony aus - wahrscheinlich setzt jede einzelne email sony ein bißchen weiter unter druck.
sony austria kontakt: http://www.sony.at/view/Show... =odw_de_AT
sony deutschland kontakt: https://www.sonydeutschland.de/service/k... /index.php
was wird uns seit ein paar jahren seitens der musiklobby immer wieder unter die nase gehalten - die umgehung des kopierschutzes ist strafbar. was also ist dann die ungefragte übermittlung von daten.
also liebe verbraucher, klagen, klagen, klagen und strikter warenboykott.
hören tu ich sie schon lange nicht mehr, hab nicht mal mehr ein radio.
daher trifft es nicht auf mich zu.
allerdings stelle ich fest, das die industrie immer dreister wird im bezug auf copyrights. auf der einen seite erheben sie zurecht den anspruch auf einhaltung von rechte, auf der anderen seite, "scheissen" sie auf die rechte, der kunden, rootkit, spyware, home-calls, das ganze ist ja schlimmer als der gläserne mensch.
siehe digitales fernsehen, wer auf die neue technik umsteigt, hat bald nicht mehr die wahl, welche sendungen er aufnehmen will, sondern vielmehr die frage, welche sendungen er aufnehmen darf
dass ungefragt Software von einer gekauften CD (und 16 Euronen sind ja net so wenig) sich auf den PC installiert,
dass damit das Abspielen von Musik-CDs nur mehr ueber einem von der CD installierten Player funktioniert,
dass nach Deinstallation des Players gar keine CD mehr abspielbar sind.
Aber das ist mir vor einem Jahr passiert - eine "in der Maur"-CD legte damals mein Windows-System lahm.
Dass soetwas passiert - eine Installation einer SW ohne den User zu fragen ist eine Frechheit, kostet dem User nur Zeit und Nerven - egal auf welchem Betriebssystem.
Auf diese Art der Zwangsbeglueckung kann ich verzichten - auf CDs ohne CD-Logo auch (vor allem bei diesen Preisen).
dieser schutz dient offenbar mehr dazu den konsumenten vor ihren CDs und den zumutungen die darauf zu finden sind zu schützen.
ich kaufe keine CDs mehr, schon seit jahren nicht. selber musik machen ist viel schöner!
gute nacht musikindustrie :-)
geht die cd denn unter linux ?
ich denke das das verhindern bei sony so weit im vordergrund stand, das das nicht gehen wird...
abgesehen davon, das eine firewall nicht notwendigerweise das netz langsamer macht, und zuletzt bei jeder distro irgendwas vergleichbares dabei ist...
Doch, die gehen, und das Witzige ist, dass Sony selber eine Seite im Netz hat, wo sie des langen und breiten erklären, wie man unter Windows Songs auf den ipod kriegt, und am Schluss lakonisch geschrieben ist, dass dies alles nicht für den Mac gilt, da dort ganz einfach die Audiospur ohne Beschränkungen eingelesen wird.
Selbes gilt auch für Linux, ist ja auch ein Unixoid.
Soweit ich weiß, funktionieren solche Audio-CDs so: die CD hat 2 Sessions. In der ersten Session sind die normalen Audio-Tracks (CDA). In der zweiten Session sind die Tracks nochmal als spezielle Dateien mit DRM, die "Treiber", die das Rippen verhindern sollen, ein Abspielprogramm und die Autostart.EXE, die die "Treiber" beim Einlegen automatisch (und meist ungefragt) installieren, wenn das entsprechende Feature aktiviert wurde. Für herkömml. CD-Playern ist nur die 1. Session sichtbar, daher können die Tracks ganz normal abgespielt werden. Am PC hingegen sieht man ohne spezielle Tools nur die 2. Session. Bei Linux wird man vermutlich auch nur die 2. Session sehen, aber die "Treiber" sind hier nicht installierbar, es gibt also kein "Tool", %
das ein Rippen verhindert. Das gibt es aber auch nicht unter Windows, wenn man das automatische Ausführen der Autostart.EXE deaktiviert. (Ich glaube, das ist die Option "Automatisches Benachrichtigen beim Wechsel".)
Das heißt, wenn man die CD am PC abspielen will, dann muß man die Tracks aus der 2. Session rippen. Sind die "Treiber" nicht installiert (unter welchem OS auch immer), dann ist kein "Kopierschutz" aktiv und somit mache ich mich nicht strafbar, wenn ich rippe. Ich könnte ja unter Windows die o.a. Option auch aus anderen Gründen (z.B. weil sie generell beim Brennen stört) deaktiviert haben und strafbar mache ich mich nur beim Umgehen eines wirksamen Koperschutzes (und er wirkt ja bei ausgeschalteter Option nicht).
Lade ich mir ein mp3 von irgendwo herunter, kann ich es beliebig speichern, kopieren usw. Und "rootkits" und Spyware werden damit auch nicht mitinstalliert.
Wenn ich zum Abspielen einer gekauften CD eine Kombination aus Virenscanner, Antispyware und Firewall brauche, um nicht ausspioniert zu werden, wird's bedenklich.
Die Konzerne müssen aufpassen, daß sie es sich mit dem Kunden nicht verscherzen, mit solchen Aktionen treiben sie diese regelrecht in die Arme von illegalen Tauschbörsen.
Was die Musikindustrie und hier speziell Sony aufführt ist eine Frechheit sondergleichen. Hier gehört jetzt wirklich zurückgeschossen.
Ich habe mir viele CD's und auch DVD's gekauft. Aber dann konnte ich plötzlich einige neue CD's nicht mehr überall abspielen. Meine Konsequenz: Die Produzenten, Bands, Musiker die Kopierschutz und noch schlimmer Malware(wie hier Sony) haben, werden boykottiert.
Fazit bei mir: Die Musikindustrie hat ui einem großen Teil einen guten Kunden und damit Geld verloren(und wird es auch weiterhin verlieren). Nicht wegen illegaler Tätigkeiten meinerseits, sondern extrem konsumentenfeindlicher und illegaler Aktivitäten der Musikindustrie!
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