US-Bericht über Religionsfreiheit kritisiert Saudiarabien

15. November 2005, 10:10
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Wenige Tage vor Rice-Besuch im Mittleren Osten

Washington - Im neuen US-Jahresbericht über Einschränkungen der Religionsfreiheit wird insbesondere Saudiarabien wieder scharf kritisiert. Wie die AP vor Veröffentlichung des Berichtes am Dienstag aus Regierungskreisen erfuhr, sind auch sieben weitere Staaten erneut auf der Liste, die schon im Vorjahr wegen ihrer Intoleranz gerügt wurden. Dies sind Burma, China, Eritrea, der Iran, Nordkorea, Sudan und Vietnam.

"In Saudiarabien ist Religionsfreiheit nicht vorhanden", hieß es im vergangenen Jahr. Dass sich an der Einschätzung offenbar nichts geändert hat, könnte einen Besuch von Außenministerin Condoleezza Rice in Riad am Wochenende belasten. Im September gab Rice dem Öl-Staat noch 180 Tage Zeit, um Sanktionen durch mehr Toleranz gegenüber religiösen Minderheiten abzuwenden. Sie sprach das Thema auch bei einem Treffen mit dem saudiarabischen Außenminister Prinz Saud al Faisal in Washington an. (APA/AP)

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