36 Tote bei Offensive im Westirak

10. November 2005, 11:08
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Kämpfer in Frauenkleidern erschossen

Ramadi/Kairo - Bei der Militäroffensive gegen Aufständische im Westirak sind innerhalb von drei Tagen 36 Kämpfer getötet worden. Die US-Armee berichtete in der Nacht zum Dienstag, die Soldaten hätten in einer Schule die Leiche eines getöteten "Terroristen" entdeckt, an der eine Sprengfalle angebracht gewesen sei. Hätte man versucht, die Leiche abzutransportieren, so wäre eine Handgranate explodiert. An der Offensive um die Stadt Al-Kaim nahe der syrischen Grenze sind 2.500 amerikanische Soldaten und 1.000 irakische Soldaten beteiligt.

Das Militärkommando berichtete außerdem, irakische Soldaten hätten am Eingang einer "Sicherheitszone" für Zivilisten in der Nähe von Al- Kaim drei bewaffnete ausländische Extremisten erschossen, die sich als Frauen verkleidet hatten. Die langen schwarzen Gewänder der Frauen dienen auch El-Kaida-Terroristen in Saudi-Arabien oft als Tarnung. Am vergangenen Samstag hätten Extremisten mit der gleichen Taktik in Buhris, nördlich von Bagdad, sechs Polizisten erschossen und mehreren Zivilisten verletzt, teilte die US-Armee mit. (APA/dpa)

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