"Schön-Trinken" einmal anders: Zipfer mit neuem Kisten-Design

14. November 2005, 20:24
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Schöner, tragbarer, sichtbarer: Die Brau-Union-Tochter will mit der von Gerald Kiska entworfenen Kiste ihre Marktposition stärken

Wien - Die österreichische Brau-Union bringt für die Marke "Zipfer" ein neues Kisten-Design auf den Markt. Gestaltet wurde sie von Gerald Kiska, laut Brau-Union "einer der führenden europäischen Designer".

Vorteil der Kiste laut einer Presseaussendung vom Dienstag: Schöner, leichter zu tragen und besser sichtbar. "Das Hightech-Design und die Farbe silber-metallic sind ein attraktiver Blickfang am Point of Sale. In gestapelter Form wirken die Kisten beinahe objektartig, modern und einfach anders als herkömmliche Bierkisten", hieß es.

Geht es nach Brau Union-Vorstand Johann Sulzberger, soll mit der neuen Optik "unter anderem auch "die Marktposition der Premium-Marke Zipfer weiter gestärkt und ausgebaut werden". Er betonte, dass 80 Prozent der Kaufentscheidungen direkt im Geschäft getroffen werden.

Bierverbrauch leicht gesunken

In Österreich ist der Bierverbrauch im Vorjahr zwar leicht zurückgegangen. Im Mehrjahreszeitraum blieb der Bierdurst der Österreicher aber seit 1998 konstant, anders in anderen Ländern Europas, wo der Verbrauch zuletzt stetig sank.

Dieser Trend brachte die österreichischen Bierhersteller beim weltweiten Pro-Kopf-Konsum im Jahr 2004 auf Platz drei: Vor Österreich (108,2 Liter) liegen nur noch Deutschland (115 Liter) und die unangefochtenen Spitzenreiter in Tschechien (158 Liter). Die lange Zeit drittplatzierten Iren wurden von den Österreichern vergangenes Jahr auf Platz vier verwiesen.

Die Brau-Union befindet sich in Besitz des niederländischen Bierriesen Heineken und musste im ersten Halbjahr einen Verdienstrückgang hinnehmen: Der Nettogewinn ging um 8,2 Prozent auf 345 Mio. Euro zurück, das Betriebsergebnis (EBIT) verringerte sich um 4,8 Prozent auf 601 Mio. Euro. Der Umsatz erhöhte sich hingegen um 5,8 Prozent auf 5,14 Mrd. Euro. (APA)

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    foto: brau-union
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