Vermehrter Kampf gegen Gewalt in Kärntens Klassenzimmern

10. November 2005, 09:18
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Künftig elf Landesschulpsychologen für 85.000 Kinder und Jugendliche zuständig

Klagenfurt - Therapeutische Verstärkung im Kampf gegen die Gewalt unter Jugendlichen erhält nun das Land Kärnten. In Klagenfurt soll künftig ein zusätzlicher Landesschulpsychologe seinen Dienst versehen. Schwerpunkte seiner Arbeit sollen neben der Mediation auch die Bekämpfung von Drogensucht, Früherkennung von Legasthenie und Maßnahmen gegen die Schulangst sein.

Zehn Landesschulpsychologen kümmern sich derzeit in Kärnten um die Probleme von 85.000 Kindern und Jugendlichen. Nun habe Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (V) die Erweiterung des Angebots um eine Planstelle zugesagt, teilte Landesschulreferent LHStv. Martin Strutz am Dienstag vor Journalisten in Klagenfurt mit. "Es gibt zahlreiche Probleme in Ballungszentren", begründete Strutz seinen Vorstoß gegen die "Zunahme an Gewalt an den Kärntner Schulen".

Vor allem gelte es, begleitende Beratung von Eltern, Schülern und Lehrern anzubieten. Strutz will außerdem die Koordinationsstelle für Schulmediation in der Landeshauptstadt ausbauen. (APA)

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