Mit derStandard.at/Mobil sind Sie unterwegs immer top-informiert - mit Liveberichten und Postings!Ich möchte hier kurz die katastrophale Situation auf der Universitätszahnklinik Wien beschreiben.
Auf der Medizinischen Universität Wien wurde im Jahr 2001 ein "neuer Studienplan" begonnen.
Durch die Versäumnis zeitgerecht Maßnahmen zu setzen damit es durch den "alten und neuen Studienplan" in höheren Semestern nicht zu Platzproblemen kommt, kam es nun zu einem Stau der Studierenden im 3.Abschnitt.
Dieser Stau könnte für manche Studierende 1-2 Jahre!!! (inoffizielle Zahlen) Wartezeit bedeuten.
Meiner Meinung nach eine Katastrophe eifrige Studierende bis zu 2 Jahre aufs Abstellgleis zu stellen!!
Hoffe dieses Budget kann gegensteuern!!!
Was der Herr Haardt dabei allerdings vergessen hat, sind die geringen Harvard-Studiengebühren von ca. $ 28.000, über die er sich, falls sie in Österreich eingeführt würden, aber gleich als "typische, unsoziale ÖVP-Aktion" echauffieren würde.
Außerdem rührt das Harvard-Budget auch noch zu einem nicht geringen Anteil von Absolenten, die ihrer Uni monatlich einen stattlichen Betrag überweisen, eine Sache, die hierzulande undenkbar wäre! Hierzulande meint nämlich ein Großteil der Studenten, das Studium dürfe nichts kosten, sei eine Selbstverständlichkeit, die nur konsumiert werden müsse, auf die man "ein Recht" habe und zu der man keinerlei Beitrag leisten muss! Ach ja:
Wieviel Geld haben Sie der Uni Linz schon überwiesen?
budget 2007 bis 2009. Abgesehen davon, daß die Universtitäten jetzt Geld benötigen, scheint diese Inscenierung ein Wahlauftakt der ÖVP zu sein. Ob diese Zusagen auch eingehalten werden, ist mehr als fraglich.
Hier will man sich mit Hilfe von Rektoren ein Jahr beweihräuchern, die großen
Schwächen der Universitätspolitik überdecken, um dann nach den Wahlen, so man an der Macht bleibt, wieder einzusparen.
und hoffen daß es etwas sagt, anstatt es aufzublättern. Wir werden weiter das Abschleifen der Fakultätenvielfalt (besonders Geisteswissenschaften) erleben und statt richtiger und moderner Sanierung wird an der einen oder anderen Uni mal ein straßenseitiger Mauerriß zugespachtelt. Bibliotheken werden "Raum des Vergriffenen" genannt werden und das Wort "Platz" bezeichnet Sphären außerhalb von Hörsälen. Würde es jemand Ernst mit Bildung meinen, müßte der Zement angerührt werden, um in einem ersten, keineswegs letzten Schwung, 2-3 neue Unis zu bauen, alle alten durchzusanieren und Lehrerbildung auf Uniniveau zu integrieren. Nur mal für den Anfang, als Wiederbelebungsmaßnahme und Geburtshilfe, um danach aufzuwachsen. Milupapolitik reicht nicht!
Dass die Unis mehr Geld bekommen, ist zu begrüßen.
Da man aber aus langjähriger Erfahrung annehmen muss, dass die Schüssel-Regierung keineswegs von ihrem bisherigen Weg abweichen wird, möglichst viel Geld zur Schüssel-Bartenstein-Clique umzuschaufeln, wird wohl der andere, wesentlich weniger zahlungskräftige Teil der Bevölkerung zur Finanzierung der Unis herangezogen werden. Es muss daher der "gewöhnlichen" Bevölkerung dringendst geraten werden, einen Stahlhelm aufzusetzen. Denn der nächste Gebühren-Überfall der Schüssel-Regierung kommt bestimmt. Wobei man außerdem mit Sicherheit annehmen darf, dass der mehr einbringen wird, als der Uni-Bedarf ausmacht. Die Freunde von Schüssel & Bartenstein warten ja auch schon auf die nächste Zuwendung.
dass es Leute gibt, die annehmen, man müßte bei den Roten oder Grünen sein, um gegen die Schüssel-Regierung Kampfpostings zu schreiben.
Also, meine Motivation, mit ganzer Kraft gegen diese Ungustl-Regierung zu kämpfen, ist folgende:
Als Familienvater habe nicht vor, sehenden Auges hinzunehmen, dass unsere Jugend einmal jene Löhne, Arbeitsbedingungen, Bildungsmöglichkeiten und Pensionen bekommt, wie sich das so Typen wie Schüssel und Bartenstein und die von ihnen gesponserte und im Überfluß lebenden Clique wünschen.
und die saab jäger müssens nach ein paar Jahren wieder eretzen. Oder meines gar die bestehenden. Die werden vom Hersteller nicht mehr gewartet.
Ausserdem warum rechnens nicht die Zuschläge zur ÖBB auf? Das macht soviel in ca. einem 1/2 Jahr wie die EF in 30 Jahren.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun
die angekündigten Peanuts die Konten Richtung Unis wechseln ist außerdem fraglich. Die Zahlungsmoral der Regierung ist schon bei kleineren Projekten mit der einer überschuldeten Quelle-Katalog-Bestellerfamilie zu vergleichen, die sich jahrelang mit Tand, Schund und Kitsch eingedeckt hat und ungerührt die Rechnungen auflaufen läßt. Von einem "Milliardenprogramm" ist weit und breit nichts zu sehen, weil keine Milliarden fließen, weder in Eurowährung noch in Hirnzelleneinheiten. Jedenfalls nicht in Bezug auf Unis und andere Bildungseinrichtungen und deren Ausstattung und Personalausbildung. Wenn überhaupt wird der Bestand auf niedrigem Niveau gehalten, was einer Abschrift des Armutszeugnisses entspricht, das seit Jahren unverändert gilt.
Aber wenn man dem Hungernden vorher seine letzten drei Brotkrumen wegnimmt und dann zwei hinschmeißt, damit er überleben kann, dann ist das eine Sauerei. Nicht das zurückgeben der zwei Brotkrumen sondern den Klau der drei vorher und das große Schulterklopfen wegen der generösen Tat. Das Unibudget wurde seit 2000 um fast 500 Mio Euro gekürzt. Jetzt hat man netterweise 175 Mio Euro wieder springen lassen und fühlt sich wie ein Kaiser. das is ein bissl widerlich
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