Gewinneinbruch bei Fabasoft

14. November 2005, 20:23
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Während beim oberösterreichischen E-Government-Spezialist der Umsatz um knapp 10 Prozent wuchs, hat sich das Betriebsergebnis mehr als halbiert

Linz/Wien - Beim Linzer Softwarehaus Fabasoft ist in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2005/06 (per Ende März) nach vorläufigen Zahlen das Ergebnis eingebrochen. Während der Umsatz um 9,8 Prozent von 11,0 auf 12,1 Mio. Euro wuchs, fiel der Betriebsgewinn (EBIT) im Periodenvergleich um 61,7 Prozent von 2,8 auf 1,1 Mio. Euro deutlich zurück. Der Cash-Flow aus betrieblicher Tätigkeit drehte von plus 2,6 Mio. Euro auf minus 4,5 Millionen, teilte das Unternehmen am Dienstag in einer Ad-hoc-Information mit.

Fabasoft produziert Standardsoftware für E-Government, Elektronische Aktenführung und Bürgerservice im Internet. Betreut werden hauptsächlich Großkunden wie Bundesministerien, Landesverwaltungen, Kommunen und Interessenvertretungen in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Großbritannien und der Slowakei. Ende September d.J. beschäftigte Fabasoft 251 (Vorjahr: 178) Mitarbeiter. Die Aktien der oberösterreichischen Firma notieren an der Frankfurter Wertpapierbörse. (APA)

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