Wolford: Licht und Schatten beim Umsatz

14. November 2005, 20:23
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Umsatzzuwächse in Österreich, Deutschland, Spanien, Skandinavien und Osteuropa - Rückläufiges Geschäft in England und den USA

Bregenz/Wien - Im Heimmarkt Österreich verbuchte der Vorarlberger Feinwäsche-Hersteller Wolford in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2005/06 (per Ende April) ein Umsatzplus von 3 Prozent. Der für das Unternehmen derzeit bedeutendste Markt Deutschland bescherte im ersten Halbjahr einen fünfprozentigen Anstieg im Periodenvergleich.

Zuwächse gab Wolford am Dienstag auch für Spanien (+28 Prozent), Skandinavien (+21 Prozent), die Länder Osteuropas (+12 Prozent), die Schweiz (+7 Prozent) und Italien (+6 Prozent) bekannt. Rückläufig waren hingegen die Umsätze in England und den USA.

Die Umsätze mit den Partnern im Fachhandel und im Kaufhausgeschäft konnten mit der Umsatzdynamik der Wolford-Boutiquen nicht Schritt halten, teilte Wolford weiter mit. Die Erlöse der Factory Outlets seien marginal unter jenen des Vorjahres zurückgeblieben.

Private-Label-Geschäft

Positiv habe sich jedoch abermals das Private-Label-Geschäft entwickelt, im ersten Halbjahr hätten hier Umsatzzuwächse im zweistelligen Bereich verzeichnet werden können.

Die Zahl der Wolford-Boutiquen betrug per 31. Oktober 227. In den vergangenen Monaten wurden weitere Boutiquen in Top-Lagen eröffnet (darunter in Städten wie Rom, Lille, Breda, Köln, Zürich und Salzburg). Erste Umsetzungen des neuen Storedesigns in neu eröffneten wie auch in einigen bereits bestehenden Standorten zeigten eine positive Akzeptanz durch die Konsumentinnen. (APA)

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