WEB-Zivilprozess: Kläger und Salzburger Sparkasse AG verglichen sich

21. November 2005, 13:20
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Erste-Tochter zahlt 19,1 Mio. Euro an Anleger und 600.000 Euro Verfahrenskosten

Salzburg - Der WEB-Zivilprozess gegen die Salzburger Sparkasse AG am Landesgericht Salzburg ist beendet. Die Klägervertreter und das Tochterunternehmen der Erste Bank haben sich am Montag vor dem Richtersenat (Vorsitz Ursula Meßner, Beisitzer Helmut Zöttl und Franz Schmidbauer) verglichen. Die Salzburger Sparkasse zahlt den Klägern rund 19,1 Mio. Euro und 600.000 Euro Verfahrenskosten.

Österreichs größter Zivilprozess hatte am 22. November 2004 begonnen. In dem Verfahren verlangten knapp 3.300 Anleger des Bautreuhand-WEB-IMMAG-Imperiums von der Salzburger Sparkasse AG Schadenersatz in Höhe von 54 Mio. Euro.

Vorsitzende Meßner hatte unlängst während einer Verhandlung bereits gemeint, dass der Prozess noch rund zehneinhalb Jahre dauern würde. Über die bisher angefallenen Prozesskosten konnte niemand genaue Auskunft geben - sie seien jedoch enorm, hieß es. (APA)

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