Aufatmen bei Thurn & Taxis nach Auktion

15. November 2005, 12:59
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Gesamtergebnis bei zweitägiger Auktion der Kunstschätze übertraf Erwartungen

New York - Eine weitere Million Dollar erzielten Kunstwerke aus der Privatsammlung der Regensburger Fürstin Gloria von Thurn und Taxis am zweiten Tag der Versteigerung in New York, teilte das Auktionshaus Phillips, dePury & Company am Dienstag mit. Schon am Tag zuvor hatte Gloria Werke zeitgenössischer Künstler wie Paul McCarthy, Jeff Koons und Andreas Gursky für 7,4 Millionen Dollar versteigern lassen. Damit lag das Gesamtergebnis der zweitägigen Auktion mit 8,4 Millionen Dollar über den maximal erwarteten 8,3 Millionen Dollar.

Alle 135 angebotenen Werke, darunter auch Arbeiten von Martin Kippenberger, Rosemarie Trockel und Cindy Sherman, fanden einen Käufer. Spitzenlos war die Skulptur eines deformierten Weihnachtsmanns "Santa Long Neck" von Paul McCarthy für 856.000 Dollar. Auch Werke von Keith Haring, Anselm Kiefer und Andreas Gursky erzielten hohe Preise.

Gloria von Thurn und Taxis sammelt seit Jahren Werke zeitgenössischer Künstler, mit denen sie auch teilweise Freundschaften pflegt. Jetzt hatte sie Platzprobleme als Grund für die Versteigerung angegeben. Die Regensburger Fürstin selbst war nicht zur Versteigerung gekommen. Sie ist im Vorstand des Auktionshauses Phillips, dePury & Company. (APA/dpa)

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