Wissenschaftliche Karrieren von Mädchen und Frauen fördern

7. November 2005, 15:46
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Das Wissenschafterinnenkolleg Internettechnologien (WIT) betreut nun auch Schülerinnen

2003 an der TU Wien im Bereich Informatik für fünf Jahre ins Leben gerufen, vom bmbwk und esf finanziert, war das Wissenschafterinnenkolleg Internettechnologien (WIT) ursprünglich als Dissertationsprogramm für Absolventinnen für Informatik konzipiert. Mittlerweile wurde aus der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der IT ein umfassendes Programm für Schülerinnen, Studentinnen und Dissertantinnen. Schließlich gelte es, so die WIT-Verantwortlichen, Frauen in den verschiedenen, auch potenziellen Laufbahn-Ebenen zu fördern. Hier also die WIT-Projekte im Überblick:

  • Admina.at goes school
    Für Schülerinnen ab zehn Jahren werden - in den Sommermonaten - ein- bis zweitägige PC-Workshops an der TU angeboten.

  • giTi - girls IT information
    Ein für Maturantinnen konzipiertes Projekt in enger Zusammenarbeit mit FITwien, im Rahmen dessen Schulbesuche abgehalten werden, um potenzielle Informatik-Studentinnen über Möglichkeiten in der IT zu informieren. Im Jänner 2006 soll der dritte giTi Tag abgehalten werden.

  • Admina.at
    Für Studentinnen der Informatik und Wirtschaftsinformatik an der TU Wien werden Vertiefungskurse in den Bereichen Hardware, Linux oder Programmieren in Kleingruppen angeboten.

  • big sister.first steps
    Ein Pilotprojekt, an dem zurzeit acht höhersemestrige Studentinnen acht Studienanfängerinnen den Studieneinstieg erleichtern und bei allfallenden Problemen unterstützend zur Seite stehen sollen.

  • Dissertationsprogramm
    Der Kern des WIT-Programmes: Acht Dissertantinnen - alle Absolventinnen der Informatik bzw. Wirtschaftsinformatik - nehmen zurzeit an diesem Programm teil, bei dem Arbeitsplatz, Betreuung und Dienstverhältnisse bis zu vier Jahren angeboten werden. Ein eigens entwickeltes Curriculum legt u.a. Schwerpunkte auf "transferable skills", also außerfachliche Qualifikationen, wie Zeitmanagement oder Präsentationstechniken. Zudem wurde in Kooperation mit der Koordinationsstelle für Gender Studies das Projekt "TU!MentorING" gestartet. (red, DER STANDARD, Print, 6./7.11.2005)
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