Euro bei 1,1803 Dollar

7. November 2005, 15:39
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Die europäische Einheitswährung ist wegen Zinsspekulationen weiter unter Druck

Frankfurt - Der Euro hat sich am Montag von seinem Kurseinbruch zum Wochenschluss nicht erholt und fiel auf den tiefsten Stand seit Mai 2004. Die Gemeinschaftswährung gab im europäisch dominierten Frühhandel bis auf 1,1803 Dollar nach. Der Dollar war damit 0,8472 Euro wert.

Im späten New Yorker Handel am Freitagabend um 22 Uhr MEZ hatte der Euro bei 1,1821 Dollar notiert. Im späten europäisch dominierten Handel hatte der Euro davor bereits davor am Nachmittag den tiefsten Stand seit Mai 2004 erreicht.

Die EZB hatte den Referenzkurs am Freitag noch auf 1,1933 (Donnerstag: 1,2041) Dollar festgesetzt.

Händler begründeten am Montag die bereits am Freitag einsetzenden heftigen Kursverluste mit Spekulationen auf einen wachsenden Zinsvorsprung der USA. Während Anleger mit weiteren Zinserhöhungen durch die US-Notenbank rechnen, bleibt der Zeitpunkt für den ersten Zinsschritt der EZB seit Juni 2003 unsicher. Der Zinssatz in den USA ist nach zwölf Erhöhungen in Folge mit 4,00 Prozent doppelt so hoch wie in der Eurozone und lockt damit Anleger in den Dollarraum. (APA/dpa)

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