Ex-Präsident Suharto wieder aus Krankenhaus entlassen

10. November 2005, 08:05
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84-Jähriger litt an inneren Blutungen

Jakarta - Nach zwei Nächten im Krankenhaus ist der ehemalige indonesische Präsident Suharto am Sonntag wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Wie ein lokaler Rundfunksender berichtete, verließ Suharto am Stock und in Begleitung seiner ältesten Tochter das Pertamina-Hospital in Jakarta.

Nach Angaben eines behandelnden Arztes litt der 84-Jährige nach inneren Blutungen an einem Mangel an roten Blutkörperchen. Die Blutungen seien gestoppt worden. Nach mehreren Bluttransfusionen befinde sich Suharto auf dem Weg der Besserung, hieß es.

Suharto lebt seit dem Sturz seiner Regierung im Mai 1998 zurückgezogen in seiner privaten Residenz. Der ehemalige General, der Indonesien von den späten 60-er Jahren bis 1998 autoritär regierte, war bereits im Mai wegen ähnlicher Beschwerden im Krankenhaus behandelt worden. In der Vergangenheit hatte er schon häufiger mit inneren Blutungen und Herzproblemen zu kämpfen. Aus gesundheitlichen Gründen wurde auch eine Korruptionsklage gegen den Ex-Staatschef fallengelassen. (APA)

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