was hier dümmlich ist, sind diese kommentare hier.
gottseidank machen standard-leser keine politik. der eintrag von marxman hat mir gut gefallen, es gibt tatsächlich diese "nationalistische" eigentlich nationale befreiungsbewegung.
und zu w h: so super toll gehts den mexikanern in der NAFTA auch ned...
Ex Lateinamerika Coca Cola Manager alter Schule.
Mexico geht es ja blendend in der Freihandelszone, demnächst wird auch ein schöner Gartenzaun mit Selbstschußanlage installiert an der US-Grenze. Die Indigenas und andere Mais Produzenten wurden in den Ruin getrieben, durch billigen US-Gen-Mais! Weiter gehts mit den Bohnen, usw. Und es sind ja auch nicht auszuhalten diese Misstände, wieso gibts überhaupt noch irgend etwas nicht Privatisiertes und den Multis in den Rachen Geworfenes in Latein Amerika? Er wird wohl, wie viele bisherigen mexicanischen Präsidenten, ins US Exil gehen nach Amtsende. Wenn er ganz brav ist wird er noch belohnt. Der letzte Salinas de Gotary bekam einen chicken Weltbank Direktorenposten für den Freihandelsvertrag.
In Südamerika hat Nationalismus eine andere Bedeutung als in Europa. Dort hast auf jeder linken Demo Nationalflaggen des jeweilgen Landes en masse. Viele Linke beziehen sich gegen den US-Imperialismus mehr oder weniger positiv auf den Nationalismus des eigenen Landes. Aber natürlich sind die südamerikanischen Länder auch keine homogenen Gesellschaften, auch dort gibt es AusbeuterInnen und Ausgebeutete.
wahrscheinlich sind die medien schuld an ihrer einschaetzung. bush ist - obwohl eine marionette - nicht so dumb wie wir glauben und chavez ist sicher alles andere als duemmlich. leider muessen beide - zwecks machterhalt - lobbies bedienen, die keinesfalls aus guten onkels bestehen.
wobei die lobbies des herrn bush eine kleine elite mit viel geld und verbrecherischen ideen, sowie die riesenkonzerne sind, die lobby von chavez ist sein volk - ersteres hat die bekannt zerstörerischen, und ausbeutenden erscheinungen zur folge, zweiteres finde ich hingegen genau gar nicht verurteilenswert
Ihr habt wenigstens verstanden, daß Freihandel nur unter gleichen Staaten Vorteile bringt.
Wir in Europa waren leider zu dumm. Hierzulande gibt es einen ruinösen Steuerwettlauf nach unten und marodierende Unternehmen die sich immer dort ansiedeln wo die Steuern und Löhne, sowie Umwelt- und Arbeitnehmerschutzgesetze am geringsten sind.
Das verhindert Innovation und macht die Menschen dort arbeitslos, wo es Sozialsystem gibt. In den Flat-Tax regionen werden nie welche entstehen.
Arbeitslosigkeit hat eine Ursache: Freihandel!
... ohne EU würde es den sozialsystemen der europäischen Ländern perfekt gehen, die Pensionen wären gesichert, die Firmen würden wachsen wachsen wachsen. Alle würden eine 20-Stunden-Woche bei doppeltem Lohnniveau haben und mit dem Binnenkonsum in Österreich hätten wir statt den Chinesen die IBM-PC-Sparte kaufen können und Procter&Gamble wäre auch schon ein österreichischer Konzern.
- träum weiter...
... schließlich ist seine Definition von Freihandel, dass die USA alles ohne Beschränkung überall verkaufen kann und die anderen nichts ohne Beschränkungen in den USA verkaufen können. Unterstützt wird die Schieflage dann noch durch großzügige Subventionen an die US-Agrarindustrie.
vielleicht hat ja auch holodoc weniger den freihandel innerhalb der eu gemeint, sondern eher die sogenannte globalisierung.
das problem bei uns ist ja weniger, dass die "marodierenden unternehmen" (lustiger ausdruck) innerhalb der eu migrieren, sondern dass sie nach fernost gehen.
und das killt unsere arbeitsplätze, das liegt auf der hand.
ganz richtig, und vor allem: besonders entwicklungs- und schwellenländern sollte man zuerst das recht zugestehen,die eigene wirtschaft geschützt, daher eigenständig entwickeln zu lassen. freihandel wie von den usa gewünscht, soll den konzernen den zugang zu neuen 'ausbeutungsgebieten' schaffen, die gewinne dieser konzerne weitererhöhen und bringt der einheimischen bevölkerung doch nichts. die konzerne sorgen nicht für den aufbau eines funktionierenden bildungs-, gesundheitssystems und für die daraus folgenden posivitiven entwicklungen. im gegenteil, ein garant für die förderung einer kleinen oberschicht und der verarmung der 'gewöhnlichen' bevölkerung
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