Freihandelszone ALCA vorerst gescheitert

von Redaktion  |  06. November 2005, 20:30

Mercosur-Gruppe blockiert von USA geforderte gesamtamerikanische Freihandelszone - Treffen von heftigen Protesten begleitet - 80 Festnahmen

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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Sebastian Spanner1985
06.11.2005 14:55
das einzige

was hier dümmlich ist, sind diese kommentare hier.
gottseidank machen standard-leser keine politik. der eintrag von marxman hat mir gut gefallen, es gibt tatsächlich diese "nationalistische" eigentlich nationale befreiungsbewegung.
und zu w h: so super toll gehts den mexikanern in der NAFTA auch ned...

w h
06.11.2005 20:06
sag ich ja eh

w h
06.11.2005 13:57
typisch Fox

Ex Lateinamerika Coca Cola Manager alter Schule.
Mexico geht es ja blendend in der Freihandelszone, demnächst wird auch ein schöner Gartenzaun mit Selbstschußanlage installiert an der US-Grenze. Die Indigenas und andere Mais Produzenten wurden in den Ruin getrieben, durch billigen US-Gen-Mais! Weiter gehts mit den Bohnen, usw. Und es sind ja auch nicht auszuhalten diese Misstände, wieso gibts überhaupt noch irgend etwas nicht Privatisiertes und den Multis in den Rachen Geworfenes in Latein Amerika? Er wird wohl, wie viele bisherigen mexicanischen Präsidenten, ins US Exil gehen nach Amtsende. Wenn er ganz brav ist wird er noch belohnt. Der letzte Salinas de Gotary bekam einen chicken Weltbank Direktorenposten für den Freihandelsvertrag.

manfred maier 
06.11.2005 12:47
bush mit leeren händen......

...bleibt zu hoffen, dass auch die iraker die botschaft verstehen.

friendly fire
06.11.2005 18:57
Sie reden...

...von den radikalislamistischen Terroristen??

manfred maier 
06.11.2005 19:33
soweit ich weiss....

...ist bsu kein muslim.
der rest ihrer ausführungen stimmt in bezug auf ihn.
ps: nciht nur leere hände, hoffentlich haben die keute auch seine taschen druchsucht.....

Peter Noll
06.11.2005 10:29
Da haben sich zwei Spezialisten getroffen...

....der dumbe Rechtspopulist George W.Bush und der dümmliche Linkspopulist Hugo Chavez.

Georgii Sakaschwilli
06.11.2005 12:09
Der dritte Peter Noll war verhindert

supaleo
06.11.2005 13:40
der war gut!!

Weebes
06.11.2005 11:35

Den hugo nennt der orf: Linksnationalist! so bitte du armer schubladen mensch, check das mal.

dr. kokos 
06.11.2005 18:10

was aber auch völlig falsch ist. gerade chávez zeichnet sich durch internationales engagement aus und will ganz lateinamerika und die karibik in seine politik mit einbeziehen.

tiuri 
06.11.2005 11:49
sozusagen ein nationaler sozialist,

aber kein nationalsozialist. das wird einige (konservative) menschen hier völlig überfordern, das zu unterscheiden...

Marxman
06.11.2005 13:17

In Südamerika hat Nationalismus eine andere Bedeutung als in Europa. Dort hast auf jeder linken Demo Nationalflaggen des jeweilgen Landes en masse. Viele Linke beziehen sich gegen den US-Imperialismus mehr oder weniger positiv auf den Nationalismus des eigenen Landes. Aber natürlich sind die südamerikanischen Länder auch keine homogenen Gesellschaften, auch dort gibt es AusbeuterInnen und Ausgebeutete.

tiuri 
06.11.2005 20:32
gratuliere michi, du hast dich als nicht konservativ bewiesen ;)

w h
06.11.2005 14:29
Die Flaggen...

...haben ja geschichtlich auch die Bedeutung Ende der Kollonie - Unabhängigkeit!
Außerdem gute Symbole gegen das im neoliberalen Globalisierungsgewand daher kommenden Freihandelsabkommen, welches eine Art wirtschaftlichen Neo-Kollonialismus darstellt.

mr smoky 
06.11.2005 11:51

sicher das da ein unterschied besteht?

Walter Tiefentaler
06.11.2005 11:06
propaganda...

wahrscheinlich sind die medien schuld an ihrer einschaetzung. bush ist - obwohl eine marionette - nicht so dumb wie wir glauben und chavez ist sicher alles andere als duemmlich. leider muessen beide - zwecks machterhalt - lobbies bedienen, die keinesfalls aus guten onkels bestehen.

smeki 
06.11.2005 11:34

wobei die lobbies des herrn bush eine kleine elite mit viel geld und verbrecherischen ideen, sowie die riesenkonzerne sind, die lobby von chavez ist sein volk - ersteres hat die bekannt zerstörerischen, und ausbeutenden erscheinungen zur folge, zweiteres finde ich hingegen genau gar nicht verurteilenswert

holodoc himself 
06.11.2005 09:26
Bravo Lateinamerica!

Ihr habt wenigstens verstanden, daß Freihandel nur unter gleichen Staaten Vorteile bringt.

Wir in Europa waren leider zu dumm. Hierzulande gibt es einen ruinösen Steuerwettlauf nach unten und marodierende Unternehmen die sich immer dort ansiedeln wo die Steuern und Löhne, sowie Umwelt- und Arbeitnehmerschutzgesetze am geringsten sind.

Das verhindert Innovation und macht die Menschen dort arbeitslos, wo es Sozialsystem gibt. In den Flat-Tax regionen werden nie welche entstehen.

Arbeitslosigkeit hat eine Ursache: Freihandel!

yomellamo
06.11.2005 15:41
natürlich...

... ohne EU würde es den sozialsystemen der europäischen Ländern perfekt gehen, die Pensionen wären gesichert, die Firmen würden wachsen wachsen wachsen. Alle würden eine 20-Stunden-Woche bei doppeltem Lohnniveau haben und mit dem Binnenkonsum in Österreich hätten wir statt den Chinesen die IBM-PC-Sparte kaufen können und Procter&Gamble wäre auch schon ein österreichischer Konzern.

- träum weiter...

holodoc himself 
07.11.2005 08:51
Klischeehafte Vorstellungen ...

.. haben Sie!

yomellamo
06.11.2005 16:18
wobei ich kein Plädoyer für Bushs Freihandel halten will..

... schließlich ist seine Definition von Freihandel, dass die USA alles ohne Beschränkung überall verkaufen kann und die anderen nichts ohne Beschränkungen in den USA verkaufen können. Unterstützt wird die Schieflage dann noch durch großzügige Subventionen an die US-Agrarindustrie.

dr. kokos 
06.11.2005 18:13

vielleicht hat ja auch holodoc weniger den freihandel innerhalb der eu gemeint, sondern eher die sogenannte globalisierung.

das problem bei uns ist ja weniger, dass die "marodierenden unternehmen" (lustiger ausdruck) innerhalb der eu migrieren, sondern dass sie nach fernost gehen.

und das killt unsere arbeitsplätze, das liegt auf der hand.

smeki 
06.11.2005 11:52

ganz richtig, und vor allem: besonders entwicklungs- und schwellenländern sollte man zuerst das recht zugestehen,die eigene wirtschaft geschützt, daher eigenständig entwickeln zu lassen. freihandel wie von den usa gewünscht, soll den konzernen den zugang zu neuen 'ausbeutungsgebieten' schaffen, die gewinne dieser konzerne weitererhöhen und bringt der einheimischen bevölkerung doch nichts. die konzerne sorgen nicht für den aufbau eines funktionierenden bildungs-, gesundheitssystems und für die daraus folgenden posivitiven entwicklungen. im gegenteil, ein garant für die förderung einer kleinen oberschicht und der verarmung der 'gewöhnlichen' bevölkerung

Peter Noll
06.11.2005 10:33
Freihandel?

Der eine liefert Kaffee, der andere Baumwolle. Und daraus werden IBM-Computer. Aha. Ein gerechter Freihandel ist die einzige Chance für Südamerika. Ihre Ferndiagnosen sind haarsträubend.

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