Hintergrund: Versunkene Millionen

10. November 2005, 13:31
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Haiders Prestigeobjekt Seebühne konnte sich nie etablieren

Obwohl großzügig subventioniert, konnte sich Jörg Haiders Prestigeobjekt Seebühne nie etablieren. Die nun freigegebenen 340.000 Euro des Landes sind nur ein geringer Teil der öffentlichen Gelder, die im Wörther See versunken sind.

Bereits für das Jahr 2002 legte der Rechnungshof (RH) das Ausmaß des Finanzdebakels offen: Ausgaben von 576.027,19 Euro standen lediglich Eigenerlöse in der Höhe von 11.387,20 Euro gegenüber. Der Rest der Betriebskosten wurde durch Subventionen abgedeckt: 420.391,88 Euro kamen vom Land, 145.345,67 Euro von der Stadt Klagenfurt. Dazu kamen, wie der RH gesondert kritisierte, indirekte Förderungen von rund 185.000 Euro durch das Land. Die Errichtung der Seebühne schlug sich laut RH mit 3,7 Millionen Euro zu Buche. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 5.11.2005)

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