Keine Einigung zwischen Bush und Kirchner

von Redaktion  |  09. November 2005, 15:06

US-Präsident und Argentiniens Staatschef hatten "nüchternes" Gespräch

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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7 Postings
Der Citoyen 
05.11.2005 16:13
Selbstbefreiung

Südamerika, ziemlich global gesagt, muss sich erst einmal von den autoritären US-Kollaborateuren im eigenen Bereich befreien. Diese sitzen in den Armeen, deren Offiziere sehr oft in den USA ausgebildet und indoktriniert worden sind.

Augusto Pinochet war so ein Typ, der dem dubiosen (wie es sich herausgestellt hat) Henry Kissinger zugearbeitet und dafür viele tausende seiner chilenischen Landsleute ermordet hat.

Das cubanische Gegenmodell (kommunistische Indktrination) ist genau so fies. Mit den Chinesen wäre das wohl nicht anders. Nein, sie müssen sich auf die eigenen Füße stellen, die südamerikanischen Länder und sich vor allem (> Jean Ziegler) von allen Beutejägern ausnahmslos trennen. Trotz der zu erwartenden Schwierigkeiten.

Simplicius Simplicissimus 
05.11.2005 12:06
Die südamerikanischen Länder...

...sollten sich eher mit dem langfristig planenden China arrangieren. 700 Mrd. Dollar Schulden der USA
wären ein netter Faustpfand gegen den IWF.
Und das Öl geht einen sinnvolleren Weg, als in die Tanks völkerrechtswidriger Kriege.

hansito 
05.11.2005 16:45

Wirklich ein Simplizisimus! Das sind Sie! Schoon mal Tibet näher beleuchtet, das war nicht nur völkerrechtswidrig, sondern ist es noch bis heute, also bitte zuerst nachdenken, bevor Sie simple gesagt, einen Blödsinn daherquatschen!

Simplicius Simplicissimus 
06.11.2005 02:32
Ich schrieb, sie sollten sich "eher",...

...aber ist schon richtig. Ich sollte konseqenter denken. Allerdings mit wem sollte man dann noch Handel treiben? Alle haben Leichen im Keller. Allerdings ist mir die chinesische Kultur samt deren Staatskunst beim A. lieber als amerikanische Offensichtlichkeit des Handelns und Lügens. Außerdem gibt es einen Unterschied zwischen Weisheit und religiöser Beeinflussung. Und diesen begreift die chinesische Führung weit zusammenhängender als es profitgeile
amerikanische Politik kann. Und darin sehe ich einen seltenen Lichtblick. Z.B. Entwicklung erneuerbarer Energienutzung, Wasserbau, ölfreie Düngemittel u.v.m. wird in China in großem Stil bedacht. USA und Südamerika könnten von ihnen lernen. Die Recource
"Zeit" wird sie zwingen. Trotz Tibet.

byron sully
05.11.2005 14:16
china ist leider auch nicht besser

als die usa... die südamerikanischen länder sollten sich untereinander zusammentun und versuchen (etwa in form einer art eu, nur halt sozialer und weniger neoliberal als die derzeitige eu), gemeinsam ein gegengewicht zu den usa aufzubauen. ohne china und so...

Marulanda FARC 
05.11.2005 22:10

Das Problem ist,das sich die Laender Suedamerikas
selbst nicht einig sind.
Kolumbien,Ecuador und Peru,Bolivien sind defakto schon an die USA ausverkauft und zu korrupt regiert als das sich mit diesen Politikern etwas anfangen liesse.
Chile haelt sich weitesgehend raus und ist fuer
die Freihandelszone.

byron sully
06.11.2005 02:12
stimmt schon,

aber wahlen können einiges verändern. und anscheinend gibt's in lateinamerika (nicht in allen staaten) eine grundtendenz richtung mehr sozialpolitik - siehe z.b. die letzten wahlen in den mercosur-staaten...

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