Verlagsriese liebäugelt mit dem Filmbusiness

11. November 2005, 12:43
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Random House gründet eigenes Unternehmen, das Verfilmungen von Büchern voran treiben soll

New York/Gütersloh - Aus den Büchern des weltgrößten Buchverlags Random House sollen künftig häufiger Kinofilme werden. Dazu habe die Bertelsmann-Tochter gemeinsam mit dem NBC-Universal-Ableger Focus Features das Unternehmen Random House Films gegründet, teilte Random House am Freitag mit. Das neue Unternehmen werde nun auf der Suche nach geeigneten Stoffen für Filme die Titelliste von Random House durchforsten.

Random House erhofft sich nicht nur Einnahmen an den Kinokassen. Die Verfilmungen sollen auch Auflagensteigerungen für die Bücher bringen. "Random House Films wird es uns möglich machen, viel mehr Exemplare der Bücher zu verkaufen, von denen wir Filme machen. Genauso wird uns das neue Unternehmen helfen, neue Autoren zu entwickeln", sagte Random-House-Vorstandsvorsitzender Peter Olson.

Ferner sollen auch Bücher verkauft werden, die das Entstehen der Filme dokumentieren. Drehbücher von Focus-Filmen sollen künftig ebenfalls über Random House etwa in Romane umgewandelt werden und in den Buchhandel kommen. Das neue Unternehmen wird seinen Sitz in New York haben. Es wird von dem Manager Peter Gethers geführt.(APA/dpa)

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