Ermittlungen gegen Telefonica-Chef Alierta eingestellt

4. November 2005, 14:56
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Fall bereits verjährt - Im Visier der Justiz standen angebliche illegale Aktiengeschäfte

Der Präsident des spanischen Telekom-Konzerns Telefonica, Cesar Alierta, muss sich nicht wegen angeblicher illegaler Aktiengeschäfte vor Gericht verantworten. Die spanische Justiz stellte die Ermittlungen gegen ihn ein, wie der Rundfunk am Freitag in Madrid berichtete. Der bis 1997 zurückreichende Fall sei verjährt, hieß es. Alierta war damals Chef des Tabakkonzerns Tabacalera.

Gewinnend

Eine Verbraucherorganisation hatte Alierta vorgeworfen, einem Neffen seinerzeit durch sein Insiderwissen zu einen Gewinn von fast 1,9 Mio. Euro beim Kauf und Verkauf von Tabacalera-Aktien verholfen zu haben. Die Ermittlungen richteten sich auch gegen den Neffen und die Ehefrau Aliertas. Der heutige Telefonica-Chef hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen. Sein Unternehmen hat diese Woche mit der geplanten Übernahme des britischen Mobilfunkbetreibers O2 Schlagzeilen gemacht. (APA)

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