Hygienische Bedingungen sind fürchterlich

20. November 2005, 18:51
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Österreichisches Bundesheer will ein abgerutschtes Dorf wieder an die Wasserversorgung anschließen

Muzzaffarabad/Wien - Zwei Millionen Liter Wasser hat das österreichische Bundesheer-Hilfskontingent in der vom Erdbeben am 8. Oktober stark betroffenen Stadt Muzzaffarabad in Pakistan bis Freitag verteilt. Das berichtete Oberstleutnant Walter Knezicek telefonisch aus der Erdbebenregion. In den kommenden Tagen wolle man auch ein großteils abgerutschtes Dorf in der Nähe der Metropole wieder an die Wasserversorgung anschließen, sagte Knezicek.

Hygienische Bedingungen sind fürchterlich<>< rund="" 150.000="" menschen="" halten="" sich="" derzeit="" in="" muzzaffarabad="" auf,="" viele="" tausende="" mehr="" als="" sonst.="" "die="" hygienischen="" bedingungen="" sind="" fürchterlich.="" hier="" halten="" sich="" mehr="" leute="" auf="" als="" je="" zuvor."="" rund="" 35.000="" tote="" habe="" es="" nach="" den="" verheerenden="" erdstößen="">

Die Überlebenden müssen eng aneinander gedrängt in Zelten ausharren: "In ihre Häuser trauen sie sich nicht zurück." Problematisch sind auch die klimatischen Bedingungen. Am Tag klettert die Quecksilbersäule auf mehr als 30 Grad, in der Nacht gehen die Temperaturen bis auf drei Grad Celsius zurück.

Das Bundesheer-Kontingent in Muzzaffarabad beträgt 65 - drei Frauen und 62 Männer sind am 17. Oktober angekommen. Die Rückkehr ist erst für 13. Dezember geplant. In der vergangenen Woche wurde ein Spielplatz mit Kletterturm, Rutschen, Schaukel und zwei Fußballtoren für die vielen Kinder errichtet - eine für heute, Freitag, geplante offizielle Eröffnung fand aber nicht statt: "Rund 60 bis 80 Kinder haben den Spielplatz gestern praktisch gestürmt und in Besitz genommen", berichtet der Presse-Offizier.(APA)

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