Mission: Müll schubsen

7. November 2005, 18:57
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Weltraumspaziergang der ISS-Besatzung begann mit Verspätung - Entsorgung eines Geräts Teil des Auftrags

Moskau - Die beiden Raumfahrer auf der Internationalen Raumstation ISS sind am Montag zu fünfeinhalbstündigen Außenarbeiten ins All ausgestiegen. Die Arbeiten begannen um 16.32 Uhr mit einer Stunde Verspätung, weil der russische Kosmonaut Waleri Tokarew zuvor vergessen hatte, einen Hahn zum Druckausgleich in der Ausstiegschleuse Quest zu öffnen. Das teilte das Flugleitzentrum in Koroljow bei Moskau mit.

Erstmals seit zweieinhalb Jahren nutzten die Raumfahrer wieder die amerikanischen Anzüge und die Ausstiegschleuse am amerikanischen Teil der ISS. Der Kommandant William McArthur und sein Bordingenieur Tokarew wollten an der Außenseite der Station eine Fernsehkamera installieren. Außerdem sollte ein ausgedientes Messgerät demontiert und ins All entsorgt werden. Das ist in der Schwerelosigkeit jedoch leichter gesagt als getan; McArthur sollte dem Teil einen genau berechneten Stoß geben, damit es von der Station wegfliegt.(APA/dpa)

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ISS
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    Tokarew und McArthur in der Ausstiegschleuse Quest

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