Linux hilft Microsoft ins Netz

9. Dezember 2005, 10:16
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Gesamtes neues Wlan-Netz des Konzerns basiert auf dem freien Betriebssystem - ca. 7.000 Access Points im Einsatz

In Zukunft wird auch Bill Gates nicht mehr an Linux vorbei kommen - zumindest wenn er ein Mail schreiben will, oder ins Internet geht.

Kooperation

Denn Microsoft hat unlängst angekündigt, dass man die bisherige Wireless LAN-Infrastruktur von Cisco durch eine zentral gemanagte Lösung der Firma Aruba Networks ersetzt. Doch was der Softwarekonzern in diesem Zusammenhang verschweigt: Alle Produkte von Aruba basieren auf dem freien Betriebssystem, dies berichtet LinuxWorld Australia in Berufung auf einen Manager des Unternehmens.

Umfang

Die Umsetzung des Projekts ist derzeit in vollem Gange, in ca. zwei Jahren soll sie abgeschlossen sein. Insgesamt sollen an die 7.000 Access Points aufgestellt werden und 25.000 UserInnen in 60 Ländern der Welt gleichzeitig mit einem Netzzugang versorgen.

Jobs

Um dieses Projekt umzusetzen ist Aruba natürlich auch immer auf der Suche nach neuen MitarbeiterInnen. Konkret wird zum Beispiel gerade auf der Webpage des Unternehmens ein Job für einen "erfahrenen Linux Software-Entwickler" mit "beträchtlichen Linux-Kernel-Kenntnissen" ausgeschrieben.

Vorteile von Linux laut Microsoft

Bei Microsoft scheint man auf jeden Fall von den Vorteilen von Linux in diesem Bereich überzeugt zu sein, so meint etwas Sunjeev Pandey, zuständig für die Microsoft IT: "Diese Zusammenarbeit ermöglicht es Microsoft eine cutting-edge Wireless-Plattform einzusetzen, die uns mit der Skalierbarkeit, Performance und Sicherheit versorgt, die unsere Arbeitsumgebung verlangt." (red)

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