Bush-Ehrung für "bunten Mix"

6. November 2005, 18:56
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Freiheitsmedaille an Menschen aus verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen

Washington - Von einer Boxlegende über den obersten Währungshüter bis hin zu einem mutigen Menschenretter in Ruanda: Bei der diesjährigen Verleihung der Freiheitsmedaille, der höchsten zivilen Auszeichnung in den USA, hat sich Präsident George W. Bush für einen "bunten Mix" entschieden. Wie am Donnerstag offiziell bekannt gegeben wurde, sollen am Mittwoch kommender Woche Menschen aus verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen geehrt werden, während es vor einem Jahr Persönlichkeiten waren, die beim andauernden Irak-Einsatz eine bedeutende Rollen spielten.

Leinwanddrama

Zu den diesjährigen Medaillen-Empfängern gehören der ehemalige Boxchampion Muhammad Ali, die Sängerin Aretha Franklin, die TV-Komödiantin Carol Burnett, der Golfer Jack Nicklaus, der scheidende Notenbankchef Alan Greenspan und Ex-Generalstabschef Richard Myers. Ausgezeichnet wird ferner Paul Rusesabagina aus Ruanda, der Menschen in seinem Hotel während des Völkermordes 1994 Zuflucht bot - ein Akt des Heroismus, den Hollywood später auch in einem Leinwanddrama festhielt.

Irak-Krieg/b>

Im vergangenen Jahr hatte Bush drei Persönlichkeiten geehrt, die mit dem Irak-Krieg in Zusammenhang standen: den einstigen und dann im Zuge massiver Kritik zurückgetretenen Direktor des Geheimdienstes CIA, George Tenet, den damaligen Oberbefehlshaber der US-Truppen bei der Irak-Invasion, Tommy Franks, und den früheren Leiter der US-Zivilverwaltung im Irak, Paul Bremer. (APA/dpa)

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