
In Mar del Plata sichern rund 10.000 Polizisten das Gelände für den Gipfel ab
Für das Abkommen sind neben den USA nur noch Chile, Kanada und Mexiko.
"Neosozialist" Chávez, der Kapitalismus für "den Weg zur Hölle" hält, ist strikt dagegen und will sich mit günstigen Öllieferungen an Staaten wie Ecuador, Nicaragua und Uruguay zur lateinamerikanischen Gegenmacht aufbauen.
Dazwischen stehen die von Argentinien und Brasilien geführten Mercosur-Staaten, die zwar nichts gegen Freihandel haben, aber gleiches Recht für alle verlangen. Besonders Brasiliens Präsident Lula da Silva fordert vehement den Abbau der US-Agrarsubventionen. Außerdem müsse der Armutsbekämpfung in der Kooperation Vorrang gegeben werden.
Laut Meinungsumfragen ist George Bush in Lateinamerika der seit Menschengedenken unbeliebteste US-Präsident. In Argentinien findet, nahe dem von der Polizei zernierten Konferenzort, ein "Gipfel des Volkes" zehntausender Bush-Gegner statt. Einer der Organisatoren, Argentiniens früherer Fußballstar Diego Maradona, hat Chávez zur Teilnahme an einer Protestdemonstration eingeladen.
Im Vorfeld räumte Bush ein, dass die Verhandlungen für ein gesamtamerikanisches Freihandelsabkommen "stocken". Es bestehe aber die Chance, dass man beim Abbau der Handelsschranken heuer im Rahmen der WTO-Gespräche vorankommen werde. (DER STANDARD, Printausgabe, 04.11.2005)
Als dies damals Adam Smith überlegte hatte er recht, allerdings nur weil alle Länder auf ungefähr gleichen Niveau waren, hättens mein Posting gelesen wüssten sie das.
Oder warum glauben sie das jeder HiTech Güter herstellen will? Weil einziges Produkt das sehr viel Geld bringt. Ein Konkurrenzkampf am Agrarsektor bringt nur die Abwertung der eigenen Währung, dann können sie sich die komparativen Vorteile "kaufen". Also keine Menschen zitieren, sonst muss man sie als geistigen 18 Jhderter einstufen.
Die Bevölkerung lebt ja bekanntlich zu A. Smith Zeiten sooo gut.
So gut, dass sein Zeitgenosse und Landsmann, der Geistliche Thomas Robert Malthus 1798 zum Schluss kam (den Freihandel zu Ende denkend):
Es ist besser, der Staat lässt regelmässig einen Teil der Bevölkerung verhungern anstatt ihn zu subventionieren, da so Markt und Bevölkerungswachstum sich gegenseitig über die Löhne regulieren (sprich: geringer Lohn-> Teil verhungert -> Arbeitskraftmangel -> Lohn steigt -> Bevölkerung steigt -> Lohn sinkt etc.)
der Freihandel zwischen den USA und den armen
Staaten Latein- und Suedamerikas besteht hauptsaechlich darin,billige,minderwertige und subventionierte Agrarprodukte auf den Markt zu werfen und somit die Lebensgrundlage der landwirtschaftlichen Erzeuger
zu ruinieren.
Im Gegenzug duerfen/muessen dann diese Laender ihre Rohstoffe(Gas,Nickel,Oel,Bauxit ect.) ebenso billig auf den US-Markt "werfen".
Die Gewinne sacken einige Multis ein,die an der Foerderung beteiligt sind.Der Rest verschwindet
in den Taschen der Oligarchie und ganz unten kommt
fast nichts mehr an.
warum wird "freier Handel" immer nur in sehr kleinem Rahmen umgesetzt, und selbst da meist nicht in Reinform? "Freier Handel", "Freie Marktwirtschaft" oder auch "Kommunismus" sind immer eine Art Idealvorstellung eines Wirtschaftssystems. Nicht die EU, noch Länder wie die USA, die sich selbst als einen Vorreiter der freien Marktwirtschaft betrachtet, haben ein wirkliches Interesse an freiem Welthandel. Subventionen, Zölle oder Importbeschränkungen sind zu finden, wo man nur hinschaut. Unkontrollierter Handel und die Theorie vonn Adam Smith in allen Ehren, aber nicht mit der Spezie Mensch.
Freihandel mit den USA bringt nichts wenn man nicht auf gleicher Augenhöhe ist. Oder glauben sie das man am Anfang die eigene Wirtschaft nicht a bisserl schützen soll? Guatemala ist da eh ein schönes Beispiel, das es eben überhaupt nicht funktioniert.
Haben sie schon mal ein Land besucht, das die Segnungen des freien Marktes bekommen hat. Und keine China und Indien Postings, die Meganationen werden selbst uns die Hammelbeine langziehen.
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