Intel eröffnet umgebaute Chipfabrik

22. Dezember 2005, 13:24
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Fab 12 startet 65nm-Produktionsverfahren auf 300mm Wafer

Intel hat seine Produktionsanlage in Arizona wieder eröffnet. Um für hohe Kapazitäten und neueste Prozessoren gerüstet zu sein, wurde die Chipfabrik für das Herstellungsverfahren 65nm umgebaut. Mit dem Fab 12, wie die Anlage genannt wird, ist Intels zweites Werk zur Fertigung im 65nm Verfahren, hergestellt auf dem Wafer-Maß 300 Millimeter, und hat laut Besitzer das Leistungsvermögen, weltweit die größte Menge an Mikroprozessoren zu den niedrigsten Kosten zu fertigen.

Der Chipbauer begann Anfang 2004 mit der kostspieligen Umrüstung. Insgesamt zwei Mrd. Dollar hat der Umbau der einstigen 200mm-Anlage gekostet. Je größer der Silizium-Wafer, desto mehr integrierte Schaltkreise (IC) können darauf untergebracht werden. Da bei größeren Wafern der geometrische Verschnitt kleiner wird, können die ICs kostengünstiger produziert werden. Bob Baker, Senior Vice President und General Manager von Intels Technology und Manufracturing spricht von einem Meilenstein in der Firmengeschichte. Zudem konnte der abgesteckte Zeitrahmen von 18 Monaten eingehalten werden. Die Produktion im Fab 12 läuft bereits an, so Baker.

Die Wiedereröffnung der Fab 12 sei die jüngste in einer Kette von Ankündigungen, die Erweiterungen von US Produktionsstätten zum Inhalt haben, teilte Intel mit. Im Jahr 2005 tätigte Intel hier Investitionen von mehr als vier Mrd. Dollar, die insgesamt mehr als 2.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Fab 12 ist die fünfte Intel-Anlage die 300 Millimeter Wafer einsetzt. Die weiteren Chipfabriken befinden sich in New Mexico, zwei in Oregon und eine in Irland. (pte)

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