Freispruch in Prozess gegen sieben britische Irak-Soldaten

6. November 2005, 21:59
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Mangels an Beweisen für Schuld am Tod eines Irakers - Angebliche Misshandlung von Dorfbewohnern

London - In einem Prozess um den Tod eines irakischen Zivilisten sind am Donnerstag alle sieben angeklagten britischen Soldaten freigesprochen worden. Aus Mangel an Beweisen komme nur ein Freispruch in Frage, urteilte Richter Jeff Blackett am Militärgericht in Colchester bei London. Die Aussagen der irakischen Hauptbelastungszeugen hätten sich größtenteils als Lügen oder Übertreibungen herausgestellt.

Misshandlung von Dorfbewohnern

Die Mitglieder eines Fallschirmjägerregiments waren angeklagt, im Mai vorigen Jahres - drei Wochen nach dem offiziellen Ende der Feindseligkeiten - im Südirak Dorfbewohner brutal misshandelt zu haben. Eines der Opfer, ein 18-jähriger Iraker, wurde nach Angaben des Anklägers dabei tödlich verletzt. (APA/dpa)

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