Opa soll wegen Film-Downloads seines Enkels 600.000 Dollar zahlen

29. November 2005, 13:25
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Klage der US-Filmindustrie sorgt derzeit für Schlagzeilen

Eine Klage der US-Filmindustrie sorgt derzeit für Schlagzeilen. Der Verband der Filmstudios "Motion Picture Association of America" (MPAA) verlangt von einem 67-Jährigen Pensionisten 600.000 US-Dollar Schadensersatz, weil sein Enkel Filme aus dem Netz geladen haben soll.

Neugier

Und zwar mit dem Rechner des Pensionisten. Der Beklagte gab an, dass sein 13-Jähriger Enkel die Filme sich "aus Neugierde" via der Tauschbörse iMesh besorgt habe, sie aber sofort nach dem Download wieder gelöscht habe.

4.000 Dollar

Ein Einigungsangebot der Filmindustrie, das ihm 4.000 US-Dollar gekostet hätte, hat der Pensionist ausgeschlagen, da er nicht so viel Geld besitze.

Konsequenzen

MPAA-Sprecherin Kori Bernards betonte gegenüber dem Milwaukee Journal Sentinel, dass man mit der Klage auch zeigen will, dass Filesharer nicht anonym seien und Menschen die Konsequenzen ihres Handelns begreifen müssen.(red)

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