Erfindermesse IENA in Nürnberg eröffnet

3. November 2005, 14:03
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Mehr als 680 Erfindungen aus 30 Ländern werden vorgestellt

Nürnberg - Als weltweit wichtigster Treffpunkt der freien Erfinder hat am Donnerstag in Nürnberg die 57. Internationale Fachmesse "Ideen - Erfindungen - Neuheiten" (IENA) ihre Tore geöffnet. Bis zum Sonntag (6. November) werden nach Angaben der Veranstalter mehr als 680 Erfindungen aus 30 Ländern vorgestellt. Mit Gemeinschaftsständen sind erstmals auch Erfinder aus Slowenien und Mazedonien vertreten, berichtete der Veranstalter, die AFAG Ausstellungen und Messen GmbH. Am Wochenende ist die Fachmesse auch für das Publikum geöffnet.

Der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Ingo Friedrich, verwies in seiner Eröffnungsrede auf die vielen in der Vergangenheit in Nürnberg vorgestellten Erfindungen, die inzwischen Teil unseres Alltags seien. Als Beispiel nannte er die Idee, Koffer mit Rollen zu versehen. Freie Erfinder hätten auch immer wieder interessante medizintechnische Innovationen und Erfindungen vorgestellt, die Behandlungsmethoden verbessert hätten. Nach Veranstalter-Angaben nutzen Firmen die Messe zunehmend, um sich über Neuentwicklungen zu informieren.

Die in diesem Jahr gezeigten Erfindungen reichen von der Steckdose mit integrierter Verlängerungsschnur über einen Mast, der das automatische Hissen von Fahnen erlaubt, bis zu einem Gebläsesystem zur Vermeidung von Feuchte und Schimmel in schlecht belüfteten Räumen. Zunehmend an Bedeutung gewinnen Hilfen für Senioren, wie etwa ein Flaschenaufsatz, der ältere Menschen regelmäßig ans Trinken erinnert sowie ein Service-Knopf am Einkaufswagen, um im Supermarkt Verkaufspersonal zu Hilfe zu rufen. Die meisten Erfindungen versprechen Verbesserungen in Freizeit und Haushalt. (APA/dpa)

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