Fischl will möglichst bald mit Wahlkampf für Nationalratswahlen starten

6. November 2005, 20:43
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Finanzreferent: BZÖ müsse als neue Partei Inhalte transportieren und Profil zeigen - "Können uns keine Fehler leisten"

Wien - Wenn es nach dem orangen Finanzreferenten Harald Fischl geht, dann sollte das BZÖ möglichst bald seinen Wahlkampf für die Nationalratswahl starten. Das BZÖ müsse als neue Partei Inhalte transportieren und Profil zeigen. "Wir werden daher früher als andere mit dem Wahlkampf beginnen müssen", sagt Fischl gegenüber der APA. Dass seiner Partei dabei das Geld ausgehen könnte, befürchtet der Steirer nicht.

Das BZÖ habe eine "stabile finanzielle Situation", sagt Fischl. So habe man im steirischen Landtagswahlkampf zwar bei den Plakaten sparen müssen, aber rund 250.000 Giveaways verteilen können - also orange Schutzwesten, Feuerzeuge, Schlüsselanhänge und Polenta - Kostenpunkt "etwas über 300.000 Euro."

Keine Zahlen

Zahlen für den Bund will Fischl nicht nennen. Das Wahlkampfbudget auf Bundesebene werde erst erstellt. Seinen Angaben zufolge werden sich aber auch Plakatkampagnen ausgehen. "Es wird alles geben. Es wird einen vollen Wahlkampf des BZÖ geben, der sich aber effizient darstellen wird müssen. Wir können uns keine Fehler erlauben."

Über die Einnahmequellen des BZÖ will Fischl nichts sagen. Nur so viel: Seinen Angaben zufolge gibt es derzeit rund 8.500 Mitglieder, die einen jährlichen Beitrag von 30 Euro leisten. Außerdem fällt ab 2006 die Klubabgabe der freiheitlichen Nationalratsabgeordneten dem BZÖ zu (sie zahlen zwölf Prozent ihres Bruttoeinkommens von rund 7.500 Euro pro Monat an die Partei). Der Vorteil der Partei sei jedenfalls die schlanke Struktur mit nur acht hauptamtlichen Mitarbeitern. Man müsse nun eben keinen "riesigen Apparat" mehr finanzieren, betonte Fischl. (APA)

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