Mysteriöser Zeuge wurde vernommen

9. November 2005, 11:40
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Einvernahme wurde wegen Unerheblichkeit abgebrochen

Wien- Als "Sturm im Wasserglas" stellte sich die um einen Mann entstandene Aufregung heraus, der sich im Strafverfahren um den Tod des im Wiener Stadtpark ums Leben gekommenen Seibane Wague als mysteriöser Zeuge gemeldet hatte. Der Wiener hatte unter anderem behauptet, bei der Polizei sei allgemein bekannt, dass am Boden Fixierte und Gefesselte keine Luft bekommen. Er könne darüber etwas sagen. Die Einvernahme des Mannes wurde wegen Unerheblichkeit abgebrochen.

Der Mann erschien im Straflandesgericht und deponierte seine Zeugenaussage. Er hatte sich ursprünglich geweigert, diese Angaben zu machen, weil ihn die Polizei "unter Druck gesetzt" habe. Der Beamte, der ihm die Zeugenladung zustellte, hätte dabei "Anspielungen gemacht, die man normalerweise nicht macht" und "Fragen gestellt, die man normalerweise nicht stellt", sagte der Mann im Zeugenstand. Als er gebeten wurde, dies zu präzisieren, erklärte er, der Polizist habe wissen wollen, "ob ich einen Heimtrainer habe".

Nach einer kurzen Pause kamen der Intensivmediziner Kurt Hudabiunigg sowie Rudolf Pföhs, Einsatztechniker der Polizei, zu Wort, die ihre Gutachten präsentierten. (APA)

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