USA schicken keine Sturm-Experten nach Kuba

15. November 2005, 15:13
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Begründung: Havanna will Angebot für politischen Dialog ausnützen

Washington - Die USA haben ihr Angebot an Kuba zurückgezogen, Experten zur Beurteilung der verheerenden Schäden durch Hurrikan "Wilma" zu schicken. Kuba versuche, das Angebot zum politischen Dialog auszunützen, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Sean McCormack in Washington.

Die Regierung in Havanna habe mit den Experten über regionale Zusammenarbeit bei der Katastrophenbekämpfung reden wollen. Das hätte die ursprünglich vorgesehene Aufgabe der Experten, die Folgen der Verwüstung für die Bevölkerung abzuschätzen, eingeschränkt. Unabhängig stelle die US-Regierung Hilfsorganisationen auf Kuba aber 100.000 Dollar (83.389 Euro) als Hilfe für die Opfer zur Verfügung. (APA)

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