Steirer in Phuket mit Samuraischwert ermordet

4. November 2005, 15:10
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Leobener dürfte nach Streit im Vergnügungsviertel angegriffen worden sein

Wien - In Thailands berüchtigter Sexmeile in Phuket soll sich in der Nacht auf Sonntag ein Verbrechen ereignet haben, in das auch ein Österreicher verwickelt gewesen sein soll. Vor einem Nachtlokal soll ein 36-jährige Steirer vor den Augen zahlreicher Touristen mit einem Samuraischwert erstochen worden sein, berichtete die "Kronen-Zeitung".

Das Außenministerium in Wien bestätigte den Tod des Österreichers, der seinen Verletzungen in einem Krankenhaus erlegen ist. Man müsse allerdings die Obduktionsergebnisse abwarten, welche die genauen Umstände des Vorfalles klären sollen. Die thailändische Polizei gehe derzeit noch von Selbstmord aus, hieß es.

Nach Schilderungen der "Kronen-Zeitung", die sich auf den Bericht eines Auslandsösterreichers stützen, soll der gebürtige Leobener im bekannten Vergnügungsviertel Patong Beach unterwegs gewesen sein. Beim Verlassen einer Bar dürfte der Mann in Folge eines Streits um Geld mit einem Samuraischwert angegriffen worden sein. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht, erlag dort aber seiner schweren Brust- Verletzung.

Als die österreichische Botschaft in Bangkok von dem Vorfall erfuhr, wurde umgehend Kontakt zu einem Identification-Team aufgenommen. Nach Angaben des Außenministeriums fanden Mitglieder des Teams die Leiche im Krankenhaus. Mit ersten Ergebnissen der gerichtsmedizinischen Obduktion, die an Ort und Stelle durchgeführt wird, ist voraussichtlich Ende der Woche zu rechnen. (APA)

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